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Versammlung

Stadel und Stall für Bauhof in Berngau

Die Gemeinde Berngau will ein landwirtschaftliches Gebäude an der Freystädter Straße künftig als Bauhof nutzen.
Von Michael Schrafl

Das landwirtschaftliche Gebäude soll zum gemeindlichen Bauhof umgebaut werden. Foto: Michael Schrafl
Das landwirtschaftliche Gebäude soll zum gemeindlichen Bauhof umgebaut werden. Foto: Michael Schrafl

BERNGAU.Den Stadel und Kuhstall des ehemaligen Anwesens „Oberschmalzl“ an der Freystädter Straße will dessen Besitzer Martin Distler umbauen. Den Gebäudekomplex will die Gemeinde dann langfristig pachten und als Bauhof nutzen.

Mit dieser Lösung gehe die mehrjährliche Suche nach einem geeigneten Bauhof-Standort zu Ende, erklärte Bürgermeister Wolfgang Wild bei der Gemeinderatssitzung. Gleichzeitig werde ein ehemaliges landwirtschaftliches Gebäude (seit Jahren Leerstand) nicht nur erhalten, sondern auch einer sinnvollen Nutzung zugeführt.

Viele Möglichkeiten für Stellplätze

Architekt Max Zitzelsberger stellte das Projekt vor. Er sprach von einer soliden Bauweise und von einem sehr gepflegten Zustand der Gebäudlichkeiten. Im Bereich des Stadels könnten die zwei Bulldogs mit den Mähfahrwerken, der Pkw Kombi und andere Gerätschaften untergebracht werden. Im Kuhstall könnte ein Stell- und Waschplatz für den Lastwagen entstehen, ebenso eine Werkstatt und Sozialräume (Gemeinschaftsraum Umkleide, WC, Dusche) für die Bauhofmitarbeiter. Der große Heuboden könnte man als Lagerraum nutzen.

Die Umbauarbeiten beinhalten eine neue Bodenbetonplatte, Türen, Tore und Fenster. „Die Kubatur bleibe trotz Veränderung an der Fassade erhalten, erklärte Zitzelsberger. Wie der Bürgermeister erklärte, waren in die Gespräche immer auch die Gemeindearbeiter Peter Pröll und Josef Silberhorn mit eingebunden. Nach des Bürgermeisters Aussagen erhalte Martin Distler als Maßnahmenträger für die Umbaumaßnahme 80 Prozent Zuschuss aus dem Fördertopf der Städtebauförderung. Voraussetzung hierfür sei jedoch, dass die Gemeinde 20 Prozent davon co-finanziert. Fachplaner gehen von Baukosten von insgesamt 1,3 Millionen Euro aus.

Einstimmiger Beschluss des Gemeinderats

Eigentümer Martin Distler zeigte sich erfreut darüber, dass mit dem Vorhaben die landwirtschaftlichen Gebäude einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden, von der Gemeinde und er gleichermaßen profitierten. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, das Projekt einschließlich der vertraglichen Vereinbarungen weiter voranzutreiben und die Co-Finanzierung in Höhe von 20 Prozent mitzutragen.

Guido Bauernschmitt vom Büro TEAM 4 erläuterte zum Vorentwurf des neuen Baugebietes „Allershofener Brunnen Nord“ Straßenführung, Haustypen (Einzel- und Doppelhäuser, Mehrfamilienhäuer), Tiefgarage, Lärmschutz (etwa durch Kettenhausbebauung) von der Kreisstraße (NM 44) her. Grünflächen könnten auch als Begegnungsorte dienen. Ein Unternehmen am Keltenring sei direkter Anlieger des Baugebiets. Mögliche Probleme wolle man im Gespräch lösen.

Rund um die Kommunalwahl

  • Kommunalwahl:

    Die Wahlkarten werden in der nächsten Woche zugestellt.

  • Briefwahl:

    Die Unterlagen zur Briefwahl sollen möglichst über das Online-Portal bei der Gemeinde beantragt werden, um Wartezeiten in der VG Neumarkt zu vermeiden.

  • Gemeinderat:

    Die nächste und letzte Gemeinderatssitzung in dieser Amtsperiode findet am 22. April statt.

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