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Ausbau

Startschuss für Breitbanderweiterung

Beilngries strebt die schnelle Erweiterung an. Diese hat zunächst zwei Gebiete im Fokus.
Von Hans Gleisenberg

Bürgermeister Alexander Anetsberger (r.v.r.) Mitarbeiter der Stadt der Telekom und der Baufirma gaben den offiziellen Startschuss. Foto: Gleisenberg
Bürgermeister Alexander Anetsberger (r.v.r.) Mitarbeiter der Stadt der Telekom und der Baufirma gaben den offiziellen Startschuss. Foto: Gleisenberg

BEILNGRIES.Wie wichtig der Stadt Beilngries ein schneller Fortschritt in Sachen schnelles Internet ist, macht Bürgermeister Alexander Anetsberger beim offiziellen Startschuss deutlich: „Eine Verbesserung der Datenautobahn ist sowohl für gewerbliche, als auch private Abnehmer von großer Wichtigkeit, die auch große Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit hat. Deshalb haben wir mit einstimmigen Beschlüssen im Stadtrat den Weg für eine schnelle Umsetzung geebnet.“

2017 sei der Vertragsabschluss mit der Telekom erfolgt. Beilngries habe sich „in das Bayerische Förderprogramm eingeklinkt“, das 80 Prozent Förderung verspreche. Die Gesamtkosten von 1,3 Millionen Euro seien auf diese Weise relativiert worden – auf einen für den Stadtsäckel verträglichen Betrag von 250 000 Euro.

Beim nun getätigten, offiziellen Baubeginn stehen das Gewerbegebiet sowie Leising im Fokus des Ausbaus, der von der Firma RKE getätigt werde. Deren Bauleiter Markus Größwagen stellte in Aussicht, bei guten Wetterverhältnissen sogar etwas mehr als das Geplante zu erreichen, was beim Rathauschef einige Euphorie hervorrief. Doch bei allem Optimismus wurde auch deutlich, dass man bis November die geplanten Gebiete erschließen will. Stefan Hanke, Vertriebsleiter der Telekom, machte deutlich, dass im Rahmen dieser Maßnahme 46 Kilometer Glasgfaserkabel für 687 Haushalte im Stadtgebiet verlegt werden, davon 497 mit direktem Hausanschluss.

Weiter sagte Hanke, dass für Haushalte, die noch keinen Anschluss beantragt haben, immer noch die einmaligen Erschließungskosten von 799 Euro gelten. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte dieser Wert aber steigen.

Momentan haben etwa 300 Haushalte im besagten Gebiet einen entsprechenden Antrag gestellt, das sind laut Hanke rund 60 Prozent. Als positiv wurde auch bewertet, das sich die Wünsche der Stadt und der Telekom decken.

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