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Sonntag, 23. September 2018 16° 4

Handel

Startschuss für Neumarkter Pop-up-Stores

Noch bis Ende Juni präsentieren sich in Läden der Innenstadt mehrere Anbieter. Marion Stiegler macht den Anfang.

Nicole Matschiner, Christian Eisner, Wolfram Finck, Marion Stiegler und Betty van Recum beim Durchscheiden des grünen Bandes. Foto: Hahn
Nicole Matschiner, Christian Eisner, Wolfram Finck, Marion Stiegler und Betty van Recum beim Durchscheiden des grünen Bandes. Foto: Hahn

Neumarkt.Seit Dezember vergangenen Jahres laufen bei aktives Neumarkt um Citymanager Christian Eisner Überlegungen, die Altstadt – und im Besonderen die Klostergasse – neu zu beleben und gegen Leerstände anzugehen. Der Trend der Pop-up-Stores erreicht nun mit dem Zusammenschluss von zehn unterschiedlichen Anbietern auch Neumarkt. Diese Anbieter präsentieren drei Monate lang, von April bis Juni, in fünf angemieteten Läden ihre variablen Geschäftsideen. Gleichzeitig wollen sie bei den Neumarktern das Interesse an ihren Produkten wecken.

Den Anfang der Reihe machte nun die Designerin Marion Stiegler mit ihrem Spring!-Pop up Store. Citymanager Eisner sagte, dass Stiegler von Anfang an mit dabei war und ab der Planung aufgrund ihrer Erfahrung von bereits fünf Stores maßgeblichen Anteil hatte.

Das symbolische Band vor der Eingangstür in der Klostergasse 21 ist nun zerschnitten, und die Neumarkter können nun die Produkte, wie handgemachte Armbänder erwerben. Der Preisrahmen liegt zwischen fünf und 95 Euro. Hauptsächlich „Kram“ für Frauen – so brachte die Designerin ihre Angebote mit einem Augenzwinkern auf einen Nenner.

Demnächst werden außerdem ein Store des Labels „Chaos Couture Vintage“ und der auf nachhaltige Produkte spezialisierte Store von „I am free“ aufploppen, drei durch einen einzelnen Anbieter betriebene Läden. Die beiden Motto-Stores „Schön & Kreativ“ und „Stilvolle Kunst“ bilden dagegen das Dach für mehrere Anbieter, die gemeinsam einen Store betreiben.

Im März war das Konzept der Pop-Up-Läden vorgestellt worden. „Mit den Läden auf Zeit schlagen wir mehrere Fliegen mit einer Klappe“, hatte Eisner seinerzeit gesagt. „Wir setzen positive Akzente in ungenutzten Gewerbeeinheiten, die zu einer dauerhaften Vermietung führen könnten“. Man ermögliche Gründern, ihre Geschäftsidee unter realen Bedingungen auszutesten. (ngh/jh)

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