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Kommunalwahl

Stephan Kratzer tritt als Kandidat an

Der zweite Bürgermeister will auf den Chefsessel. Die Mitglieder der CSU Sengenthal stehen hinter ihm.
Von Michael Schrafl

CSU-Bürgermeisterkandidat Stephan Kratzer (Mitte stehend) zusammen mit seinen Gemeinderatskandidaten  Foto: Michael Schrafl
CSU-Bürgermeisterkandidat Stephan Kratzer (Mitte stehend) zusammen mit seinen Gemeinderatskandidaten Foto: Michael Schrafl

SENGENTHAL.Bei der Aufstellungsversammlung in der Sportgaststätte des ASC Sengenthal hat der CSU-Ortsverband mit 13 von 14 abgegebenen Stimmen Stephan Kratzer zum Bürgermeisterkandidaten gekürt. Ebenfalls mit gleicher Stimmenzahl wurde die Gemeinderatsliste angenommen.

Zunächst stellte sich Stephan Kratzer, derzeit zweiter Bürgermeister, der Versammlung mit mehr als 30 Personen vor. So absolvierte der knapp 40-jährige Bürgermeisterkandidat nach der Schule eine Ausbildung zum Industrieelektroniker mit Fachrichtung Gerätetechnik. Seit 2003 ist er bei einem Elektro-Handwerksbetrieb in Sengenthal tätig. Seit 2002 ist Stephan Kratzer im Gemeinderat und übt dort verschiedene Ämter aus. Seit 2008 ist er zweiter Bürgermeister. Daneben ist er seit 2008 auch zweiter Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Sengenthal und seit 2014 Kreisbrandmeister Funk im Landkreis Neumarkt. Seit 15 Jahren organisiert er mit vielen ehrenamtlichen Kräften den Sengenthaler Weihnachtsmarkt. In seiner Jugendzeit war er Jugendsprecher beim ASC, Kassier bei der Jugendfeuerwehr und als Fahnenträger bei den örtlichen Vereinen tätig. 15 Jahre engagierte er sich ehrenamtlich als Nikolaus in Kindergarten und Schule.

Viele Glückwünsche

„Ich habe jetzt genügend Lebenserfahrung, um die Gemeinde Sengenthal zu führen und zu leiten. Ich traue mir mit 40 Jahren das Bürgermeisteramt zu“, sagte Stephan Kratzer selbstbewusst. Ihm sei es wichtig, dass sich die Verantwortlichen in der Kommunalpolitik Gedanken machen, wohin die künftige Entwicklung der Gemeinde gehen soll. „Wir müssen nicht nur nachhaltig denken, sondern auch dementsprechend handeln“, sagte Kratzer.

Wichtig seien ihm der Erhalt der gemeindlichen baulichen Anlagen, die gute Ausstattung der Kinderspielplätze, ebenso wie die Ertüchtigung der Gemeindeverbindungsstraßen und Innerortsstraßen oder die Digitalisierung. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellten sich auch die 16 Kandidaten für die Gemeinderatsliste persönlich vor.

Nach der Aufstellung gratulierten MdB Alois Karl, CSU-Kreisvorsitzende Susanne Hierl und CSU-Fraktionsvorsitzender des Kreistags, Alois Scherer, CSU-Ortsverbandsvorsitzender Jürgen Rupp und Altbürgermeister Josef Meier dem Bürgermeisterkandidaten Stephan Kratzer sowie den 16 Gemeinderatskandidaten ganz herzlich. Wie Bürgermeister Alois Scherer aus Deining eingangs sagte, hänge die Lebensqualität einer Gemeinde von einer guten Kommunalpolitik ab. „Wir brauchen Bürgermeister, die anpacken und anschieben.“ Die Gemeinderatsliste der CSU zählt 16 Kandidaten.

Die Liste der Kandidaten

1. Stephan Kratzer, Industrieelektroniker, Sengenthal; 2. Martin Panzer, technischer Leiter, Buchberg; 3. Andrea Kohlmann, Oberinspektorin im Notardienst, Sengenthal; 4. Kathrin Blomeier, Amtsleiterin für Kultur und Tourismus, Reichertshofen; 5. Thomas Vögerl, Polier und Landwirt, Forst; 6. Jürgen Rupp, Geschäftsführer, Sengenthal; 7. Kristina Kaiser, Rechtsanwältin, Buchberg; 8. Dr. Nicolaus Bär, Zahnarzt, Sengenthal; 9. Christine Grunwald, technische Zeichnerin, Weichselstein;

10. Andrea Dirr, Apothekerin, Buchberg; 11. Jonas Fersch, Zimmerer, Reichertshofen; 12. Günter Seitz, Landwirt, Winnberg; 13. Thomas Bauer, Anwendungstechniker, Buchberg; 14. Jörg Blaschek, Geschäftsführer, Winnberg; 15. Maria Wutz-Leicht, Bezirksverkaufsleiterin, Sengenthal; 15. Anton Maier, Diplom-Rechtspfleger, Sengenthal. Ersatz: Tobias Fink, Modellbauer, Buchberg; Christine Bommersbach, Dr. Ing. Holztechnik , Sengenthal.

Einige Stimmen:

  • MdB Alois Karl: „Es freut mich, wenn viele Bürger bereit sind, Gemeinde und Heimat zu gestalten.“

  • CSU-Ortsverbandsvorsitzender Jürgen Rupp: „Wir haben eine gute Wahl getroffen mit dem Bürgermeister- und den Gemeinderatskandidaten.“

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