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Bürgerversammlung

Stolz auf das saubere Dorf Zell

Bürgermeisterin Carolin Braun zog eine gute Bilanz für Dietfurt. Dann kamen die Zeller zu Wort. Diese äußerten auch Wünsche.
Von Johann Grad

Zu einem schmucken Dorf hat sich der Ortsteil Zell entwickelt. Mit etwa 310 Einwohnern gehört es zu den größeren Orten der Gemeinde. Foto: Grad
Zu einem schmucken Dorf hat sich der Ortsteil Zell entwickelt. Mit etwa 310 Einwohnern gehört es zu den größeren Orten der Gemeinde. Foto: Grad

Dietfurt.Dietfurts Bürgermeisterin Carolin Braun ist wieder auf Tour durch die Ortsteile. Den Beginn der Bürgerversammlungen machte Zell. Stadtrat und Ortssprecher Andreas Porschert freute sich über den zahlreichen Besuch. Er bedankte sich bei verschiedenen Leuten, die Wege und Plätze im Dorf sauber halten, und beim OGV für die Pflege von öffentlichen Flächen. Der Kinderspielplatz wurde neu bepflanzt „Wir können stolz sein auf unser sauberes Dorf.“

Bürgermeisterin Carolin Braun fand es gut, dass sich Ortssprecher um ihre Dörfer so intensiv kümmern. Sie gab einen Rückblick über Baumaßnahmen, Veranstaltungen, Haushalt, ging dann auf das kommende „Seniorenmobil“ ein und Investitionen für 2019.

In Predlfing ist das Baugebiet mit acht Parzellen voll erschlossen, was dem Ort guttue. Vier Plätze sind verkauft; auch Nicht-Dietfurter haben hier gute Chancen. In Dietfurt ist „Grünäugl II“ ebenfalls erschlossen, von den acht Plätzen steht noch einer zum Verkauf. In Zell-Süd könnte auch ein Baugebiet mit etwa 15 Plätzen entstehen, drei davon will der Grundverkäufer selbst behalten. Man werde die Pläne erarbeiten und vorstellen, 2019 könnte es an die Erschließung gehen.

Der Friedhof in Dietfurt bietet neue Bestattungsmöglichkeiten mit Urnen-Stelen sowie Urnengräbern, die mit einer beschrifteten Platte abgedeckt sind. Weiter sind Baumbestattungen möglich, die Namen der Toten werden in eine Stele eingraviert. Das Dorfhaus in Ottmaring ist fertig. In Mallerstetten gibt es jetzt auch ein kleines Baugebiet. In Zell hat man zur Sicherheit einen Entlastungskanal gebaut.

Gewerbesteuern flossen

Bürgermeisterin Braun erinnerte an den Unsinnigen, die Standortmesse, den E-Day mit Elektroautos, die BR-Radltour und den Ausbildungstag. Demnächst werde das Seniorenmobil seine Fahrten aufnehmen, gesteuert von einem Mitglied des Bundesfreiwilligendienstes. Bürger ab 65 Jahren und Behinderte können es benutzen für Fahrten im Gemeindegebiet oder Arztbesuche – aber nicht für Fahrten, die von Krankenkassen bezahlt werden.

Die Rathauschefin berichtete von über 2,5 Millionen Euro an Gewerbesteuern und 3,2 Millionen Euro Beteiligung an Einkommenssteuern. Die zweite Rate für die DSL-Versorgung mit 450 000 Euro ist zu bezahlen. An den Landkreis gehen 2,2 Millionen Euro. Über drei Millionen Euro werden für das gesamte Personal aufgebracht. Für Baumaßnahmen gab man 4,8 Millionen Euro aus, die Schulden betragen jetzt 2,5 Millionen Euro. Die Einwohnerzahl stieg auf 6194; bisher gab es heuer 57 Geburten. Kurz ging Braun auf die Jura-Leitung ein. Sie verlangt den nötigen Abstand von der Besiedelung. Der Flächennutzungsplan ist den Planern zur Verfügung gestellt.

2019 soll der Parkplatz an der Maxstraße gepflastert werden, in der Innenstadt wird mit den Arbeiten zur Barrierefreiheit begonnen und mit dem Radweg nach Breitenbrunn. Das Rathaus-Erdgeschoss wird für das Tourismusbüro erweitert. Mit der Rekultivierung der Erdaushubdeponien in Zell und Schweinkofen soll begonnen werden. Die geplante Deponie Hallenhausen ist wegen Bedenken des Wasserwirtschaftsamtes zurückgestellt.

Deponie war ein Thema

Andreas Proschert dankte der Bürgermeisterin für ihre Aussagen und ermunterte die Zeller, ihre Anliegen vorzubringen. Davon gab es einige. Die Bankette bei den Wegen nach Deising und zum Ambergerhof gehörten aufgefüllt, verlangte ein Bürger. „Wird die Deponie erhöht?“, wollte ein anderer wissen. Laut Braun muss das Ganze mit einer Folie abgedeckt werden. Dann könnten noch 1,2 Meter mit Erdaushub aufgefüllt werden. Probleme mit der Wasserführung gibt es auf bei der Kreisstraße. Der Landkreis muss hier aktiv werden. Die Entwässerung von Oberflächen ist bei Starkregen ein Problem. Das „Sturzflutprogramm“ kann die Stadt bei der Bewältigung des Problems unterstützen.

Der geplante Radweg nach Arnsdorf kommt auf die rechte Seite. Die Stadt muss noch die Grundstücke beschaffen. Dann könnte er parallel zur Kreisstraße zu günstigen Bedingungen für die Stadt mitgebaut werden. Andreas Proschert ermunterte alle Bürger, die Wolfsbucher zu animieren, auch für den Radweg nach Zell zu sein. Der Ortssprecher sprach auch den Friedhof an. Dafür sind Urnengräber vorgesehen. Er lud ein, bei einer Fahrt das Krematorium in Hemau zu besichtigen.

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