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Region Neumarkt
Mittwoch, 26. September 2018 17° 1

Kultur

Strandgut und andere schöne Dinge

Erstmals ist Claudia Borchert mit Arbeiten der Schüler nach außen gegangen.

Jessica Kurtz (2. v. r.) bedankte sich bei Claudia Borchert. Foto: Treiber
Jessica Kurtz (2. v. r.) bedankte sich bei Claudia Borchert. Foto: Treiber

PARSBERG.Die Kunsterzieherin des Gymnasiums, Claudia Borchert, wagte sich mit einer Oberstufen-Klasse, Schülerinnen und Schüler, die auch im Fach Kunst schriftlich ihr Abitur machen, in der Stadtgalerie, um eine Ausstellung mit Arbeiten der Schüler zu organisieren.

Die Idee hatte Claudia Borchert als Mitglied der Parsberger Kunstgilde. Man mache jedes Jahr im Gymnasium eine Ausstellung und jetzt eben im öffentlichen Raum. „Ich finde es gut“, so Borchert im Gespräch mit unserer Zeitung, „dass sich auch die Eltern miteinbinden ließen und uns sehr geholfen haben“. Auch die Musik zur Eröffnung kam aus dem Gymnasium. Marga Meinl am Keyboard und die Schülerin Jessica Kurtz mit drei flotten Liedern erfreuten das zahlreich erschienen Publikum.

„Ich war jetzt am Strand, was liegt da im Sand, ich bin tierisch reich, mit Tetrapak und Plastikmüll“, sang Jessica als Dankeschön und Anspielung auf die persönliche Ausstellung „Strandgut und anderes“ im Raum daneben von Claudia Borchert. Sie kann nicht nur singen, auch als Ausstellerin durfte man über Jessica staunen.

Plastikmüll „Was ist Kunst“, so die rhetorische Frage von Schulleiter Josef Gloßner. Ist es ein Selfie, ist es ein Foto vom Kindergeburtstag? Was kann ein Künstler mehr als ein Foto mit mehreren Millionen Pixeln? „Nun, der Künstler ist kreativ und lässt das weg, was seiner Meinung nicht dazugehört, er macht etwas aus der Wirklichkeit“, beantwortete Gloßner seine Fragen selbst. Er male oder arbeite als Bildhauer, er schaffe Harmonie oder er provoziere.

Schon im Vorfeld, vor der offiziellen Eröffnung, war Kunstgildevorsitzende Hanna Rothenbücher mit einer Klasse der Mittelschule hier. „Und die waren vollauf begeistert von den Arbeiten der jungen Künstlerinnen und Künstler“, so Rothenbücher. Rothenbücher selbst zeigte sich sichtlich begeistert von der Ausstellungsidee: „Ich finde es toll, denn das ist für uns ein großer Gewinn“, freute sich die Gildevorsitzende. Claudia Borchert sei nämlich die einzige aktive Kunstlehrerin, die gleichzeitig Mitglied in der Kunstgilde sei.

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