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Region Neumarkt
Freitag, 20. Juli 2018 29° 3

Marktrat

Straße nach Kleinmittersdorf wird teurer

Die zusätzlichen Kosten für die Reparatur betragen 32 000 Euro, sie wurden einstimmig genehmigt
VON SIMON VOGL

Hohenfels.Gibt es bald eine gemeindeeigene Photovoltaik-Anlage im Hohenfelser Land? Im Zusammenhang mit dem geplanten Bau der PV-Bodenanlagen bei Fichten und Effenricht könnte sich für den Markt eine Gelegenheit zur Errichtung einer eigenen Anlage auf der Erddeponie bei der Haarziegelhütte bieten, erklärte Bürgermeister Bernhard Graf bei der Gemeinderatssitzung. Das Gremium beriet die Eckdaten eines solchen Vorhabens und war sich mehrheitlich einig, grundsätzlich dieses Ziel weiter zu verfolgen.

Zunächst trug bei der Sitzung indes Marktrat Stefan Spandl die Ergebnisse der örtlichen Rechnungsprüfung für das Jahr 2015 vor, die er zusammen mit den Marktgemeinderäten Albert Vogl und Marianne Steuer durchgeführt hatte. Die im Haushaltsjahr 2015 angefallenen über- und außerplanmäßigen Ausgaben wurden, soweit sie erheblich waren und die Genehmigung nicht schon in früheren Gemeinderatsbeschlüssen erfolgt waren, vom Gremium sodann nachträglich genehmigt. Infolge der örtlichen Rechnungsprüfung konnte das Gremium dann der Gemeindeverwaltung die Entlastung erteilen.

Als nächstes stand die Gemeindeverbindungsstraße von Lauf nach Kleinmittersdorf auf der Agenda. Die im Frühjahr 2016 bei einer gemeinsamen Begehung festgestellten Straßenflächen, die saniert werden müssen, beliefen sich auf rund 250 Quadratmeter. Dies war auch der Mengenansatz für die Ausschreibung. Nachdem der Schädigungsstand der Straße weiter fortgeschritten ist, wurden bei der Baustellenbegehung am 28. Juni weitere Schadstellen markiert, so Graf. Insgesamt ergäben sich somit nun rund 600 Quadratmeter Schadstellen in Kleinflächen. Die zusätzlichen Kosten beliefen sich daher auf rund 32 000 Euro. Diese Auftragserweiterung genehmigte das Gremium einstimmig.

Hinsichtlich des DSL-Ausbaus hat der Freistaat Bayern als Nachgang zur bisherigen Breitbandrichtlinie einen Höfebonus aufgelegt, fuhr das Gemeindeoberhaupt fort. Für die Erschließung der letzten Weiler, Mühlen und Einzelgehöfte erhalten alle Kommunen, die bereits 75 Prozent ihrer bisherigen Fördersumme aufgebraucht haben, nochmal ihre Fördersumme und dies zum Fördersatz von 80 Prozent. Dabei ist eine Erschließung ausschließlich in FTTB, also Glasfaser bis zum Haus, förderfähig, berichtete Graf. Der Marktgemeinderat beschloss, am Breitbandausbau zum Höfebonus teilzunehmen und beauftragte die Verwaltung, den entsprechenden Antrag beim Breitbandzentrum einzureichen.

Bürgermeister Graf stellte den Jahresbericht für die Gemeindebibliothek vor. Es gab einen Anstieg der Entleihungen um 12,3 Prozent. Dies lasse auf erfolgreiche Bibliotheksarbeit schließen, wofür er der Leiterin der Gemeindebibliothek Klaudia Laßleben Dank aussprach. Der Erwerbungsetat der Bücherei liegt bei 1,65 Euro je Einwohner. Auch bei den anderen Parametern gab es nur Gutes zu vermelden. Damit die Verwaltungsfachangestellte, Irmgard Bayerl, die Tätigkeit als Standesbeamtin in der Gemeinde ausüben kann, bedurfte es eines förmlichen Beschlusses des Marktgemeinderates. Das Gremium stimmte einstimmig dafür.

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