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Region Neumarkt
Dienstag, 14. August 2018 24° 6

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Straßensanierung muss warten

Die Schulden der Lupburger sind gestiegen, dafür gibt es neue Baugrundstücke. Die Veranstaltung war gut besucht.
Von Ludwig Walter

Der Bauhof war an verschiedenen Stellen aktiv: Hier wird der Fußgängersteg entlang der Bachhülle an der Seibertshofener Straße saniert. Foto: Walter
Der Bauhof war an verschiedenen Stellen aktiv: Hier wird der Fußgängersteg entlang der Bachhülle an der Seibertshofener Straße saniert. Foto: Walter

Lupburg.Die diesjährigen Bürgerversammlungen waren gut besucht. Laut Bürgermeister Manfred Hauser steigt die Pro-Kopf-Verschuldung durch den Erwerb von Baugrundstücken auf 1075,38 Euro.

Im neuen Baugebiet „Hofäcker“ werden 38 Bauparzellen ausgewiesen. Für diese liegen bereits 26 verbindliche Reservierungen vor. Der Kaufpreis wird mit rund 115 Euro/Quadratmeter veranschlagt. Zur Erweiterung der Kita in See liegt die Kostenschätzung bei 906775 Euro. An der Grundschule sind die Erneuerung des Haupteinganges, eine Beschattung an der Südseite, die Außenanlagen und der Vollwärmeschütz und ein neuer Anstrich eingeplant. Die Halle steht nach den Vorgaben einer Benutzungsordnung für den Freizeitsport zur Verfügung, wobei schulische Belange den Vorrang haben. Eine große finanzielle Herausforderung sind der Neubau von Regenrückhaltebecken mit 400000 Euro sowie die Sanierung und Rekultivierung und Erweiterung der Erdaushubdeponie mit 500000 Euro.

Zum Technologiecampus Parsberg-Lupburg bemerkte er, dass aufgrund der Zweckvereinbarung mit der Stadt Parsberg die erste Rate fällig wird.

Die Arbeiten für den Geh- und Radweg Lupburg-Parsberg sind mit der Angebotssumme von 180000 Euro an die Firma Strabag vergeben. Bei der Sanierung der Burgmauer/Burgvorplatz belaufen sich die Gesamtkosten auf 310000 Euro. Nach Abzug der Förderung beträgt der Eigenanteil der Gemeinde 31000 Euro. Für den neuen Marktbrunnen wurde die Gemeindekasse nicht belastet. Er wurde ausschließlich an Spenden finanziert.

Keine weißen Flecken mehr

Zum Breitbandausbau bzw. dem schnellen Internetanschluss stellte Bürgermeister Hauser fest, dass es ab Mai/Juni 2018 im gesamten Gemeindegebiet keine weißen Flecken mehr geben wird und allen Haushalten die Möglichkeiten eines diesbezüglichen Anschlusses geboten wird. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 834646 Euro, die Zuschüsse liegen bei 498788 Euro, der Eigenanteil der Gemeinde liegt bei 335858 Euro. Zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED für 153000 Euro sagte er, dass für die bisherigen Leuchten keine Ersatzteile mehr erhältlich waren und hohe Stromkosten sowie ein sehr hoher CO2-Ausstoß vorlag.

Zu den Gemeindestraßen bemerkte er, dass einige in einem sehr schlechten Zustand sind und dies dem gesamten Marktrat bekannt ist. Obwohl ein dringender Handlungsbedarf vorliegt, mussten die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten wegen der angefallenen unaufschiebbaren Maßnahmen zurückgestellt werden. Weitere Themen waren die Dorferneuerung See mit einer Ortsumgehung und die Wasserversorgung. Bei den Fragen der Bürger in Degerndorf ging es vor allem um die Rekultivierung/Erweiterung der Erdaushubdeponie mit deren Folgen, die Wasserhärte des Trinkwassers, die Wiederverwendung der Lupburger Brunnen bei Wieselbruck, den Breitbandausbau, die Kirche in Rackendorf, die gesamten Personalkosten in der Marktgemeinde sowie eine schadhafte Stelle an der Umzäunung des Autobahnparkplatzes. Alle Fragen konnten zufriedenstellend beantwortet werden.

Bei der Bürgerversammlung in See erhitzten sich die Gemüter bei der Diskussion über die Haltung von mehreren Hunden, die Beseitigung des Hundekots und der Anleinpflicht bei den Hunden im Orts- und Außenbereich. Weitere Themen waren die Ausbesserungen von Straßen, die Ausweisung von Gewerbeflächen, die Wasserversorgung mit der Überprüfung der Grundwasserspiegel, die Verkehrsbeschilderung in Niederhofen sowie das weitere Vorgehen bei den Silo-Fragmenten zwischen See und Niederhofen.

Die Dorfwerkstatt lud alle Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit ein, die Termine der Besprechungen sind im Internet veröffentlicht. Lob gab es aus den Reihen der Bürger an den Bauhof für den vorbildlichen Winterdienst sowie für den schnellen Breitbandausbau mit dem Anschluss der Weiler und Einöden mit de Ausnahme des Weilers Bux.

Längere Diskussion um Hunde

Bei der Bürgerversammlung in Lupburg lösten die Probleme der Hundehaltung mit der Beseitigung des Hundekots auf den Straßen, Wegen und freien Flächen sowie eine evtl. Erhöhung der Hundesteuer ebenfalls eine längere Diskussion aus. Weitere Fragen betrafen das neue Baugebiet „Hofäcker“, die Rekultivierung und Erweiterung der Erdaushubdeponie, die Inbetriebnahme der beiden Brunnen I und II bei Wieselbruck die Sanierung der Kirche in Rackendorf sowie die Versetzung des Briefkastens vor dem alten Schulhaus. (pwa).

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