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Energie

SWN liefert Wärme für den „Neuen Markt“

Das 5,8 Tonnen schwere Blockheizkraftwerk wurde schon in die Katakomben des Stadtquartiers in Neumarkt eingehoben. Ende 2014 soll die Anlage laufen.

Im Beisein von Stadtwerke-Chef Dominique Kinzkofer (l.) unterzeichneten OB Thomas Thumann (M.) und Johann Bögl den Vertrag. Foto: Franz Janka

Neumarkt.Die Stadtwerke Neumarkt haben mit der NeuerMarkt Besitz- und Vermietungs GmbH einen weiteren Kunden für die Wärmelieferung gewonnen. Als Grundlage dafür unterzeichneten der Bauherr des Stadtquartiers „Neuer Markt“, Johann Bögl und Oberbürgermeister Thomas Thumann im Beisein vom Projektleiter des „Neuen Marktes“, Christoph Meier, Stadtwerke-Chef Dominique Kinzkofer und seinen Mitarbeitern Franz Hunner und Uwe Gailler die entsprechenden vertraglichen Vereinbarungen für einen Zeitraum von zunächst 15 Jahren.

Im Rahmen dieses Wärmecontractings werden die dafür notwendigen Systemkomponenten von den Stadtwerken Neumarkt erstellt, bewirtschaftet und gewartet. Für Oberbürgermeister Thumann ist dieser Vertragsabschluss ein weiterer Beleg dafür, „dass wir mit dem Produkt Wärmelieferung bei den Stadtwerken ein neues Geschäftsfeld erschlossen haben, auf dem wir mit viel Erfahrung, großer Kompetenz und den nötigen Ressourcen erfolgreich agieren können. Das Stadtquartier „NeuerMarkt“ als Kunde ist für uns ein weiterer Meilenstein für unsere Aktivitäten in diesem Bereich.“

Mit der baulichen Umsetzung für die Wärmelieferung an den „Neuen Markt“ wurde bereits begonnen. Das Herzstück ist ein von der Firma Burkhardt aus Mühlhausen gefertigtes 5,8 Tonnen schweres Blockheizkraftwerk, das bereits in die Katakomben des „Neuen Marktes“ eingehoben worden ist. Der MAN-Motor mit 458 Kilowatt wird mit Biogas betrieben und stellt die Grundlage zur Beheizung von Einkaufszentrum, Kino, Hotel, Büro-, Praxis- und Dienstleitsungsflächen dar. Neben Wärme wird damit auch gleichzeitig Strom erzeugt, der sozusagen als Nebenprodukt in das Stromnetz der Stadtwerke Neumarkt eingespeist wird.

Darüber hinaus werden in einem zweiten Schritt im Herbst noch die beiden Spitzenlastkessel mit einer thermischen Leistung von 2445 Kilowatt Wärmeleistung, zusammen mit dem 22 000 Liter großen Pufferspeicher eingebaut. Die Anlage ist auf eine jährliche Gesamtleistung von 2655 Kilowatt thermische und 210 Kilowatt elektrische Energie ausgerichtet und sie soll zum Ende dieses Jahres komplett einsatzbereit sein. Ziel ist es, während des Winters damit den Rohbau zu beheizen, teilt die Stadt mit.

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