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Kultur

Theater: Turbulenzen bei der Polizei

Die Laienschauspieler der Lupburger Theaterfreunde standen zum 30. Mal auf der Bühne. Sie setzten einen weiteren Glanzpunkt.
Von Ludwig Walter

Den Theaterfreunden Lupburg gelang eine überaus unterhaltende Aufführung. Foto: Ludwig Walter
Den Theaterfreunden Lupburg gelang eine überaus unterhaltende Aufführung. Foto: Ludwig Walter

Lupburg.Mit ihrem 30. Bühnenauftritt landeten die Laienschauspieler der Lupburger Theaterfreunde unter der Regie von Klaus Vögler einen weiteren Glanzpunkt in ihrer drei Jahrzehnte langen Theatergeschichte. Im Lustspiel in drei Akten „Dümmer als die Polizei erlaubt“ von Markus Scheble und Sebastian Kolb zogen die Akteure alle Register ihrer mimischen und schauspielerischen Künste und begeisterten bei allen fünf Auftritten im jeweils voll besetzten Saal im Gablerkeller die Zuschauer. Diese belohnten sie mit frenetischem Szenenbeifall und lang anhaltendem Applaus. Besonders hervorzuheben ist, dass Klaus Vögler 30 Mal Regie führte und Regina Behringer ebenfalls 30 Mal aktiv in vielen Rollen mitwirkte.

In dem Lustspiel lassen die Verfasser das alltäglich-gemütliche Leben in einer ländlichen Polizeistation aus lang zurückliegenden Jahren wieder aufleben, wobei die Örtlichkeit in eine Amtsstube in Lupburg verlegt ist. Der aufstrebende und in die „Pampa“ bzw. nach Lupburg strafversetzte Dienststellenleiter Oberkommissar Posch (Philipp Krieger) fühlt sich völlig unterfordert und will mit aller Gewalt wieder in seine geliebte Großstadt München zurück.

Doch seine fast täglich gestellten Versetzungsgesuche blieben bisher erfolglos. Hinzu kommt, dass er sich mit den völlig überforderten untergebenen Polizeiobermeister Fendt (Andreas Pottner) und Polizeimeisterin Schneider (Martina Pretzl) sowie seiner etwas schusseligen Teilzeitsekretärin (Anna Wittl) herumärgern muss.

Während die türkische Putzfrau Ayshe (Daniela Stiegler) immer wieder für überraschende Wortgefechte sorgt, nervt die „Dorfratschn“ Elfriede Moser (Birgit Behringer)mit ihren Beobachtungen und Anzeigen jeder vermeintlichen Gesetzesverstöße. Aber auch der Schweinezüchter Oskar (Stehan Hecht) bringt mit seinen Streichen Unruhe in die Amtsstube.

Für helle Aufregung und Turbulenzen sorgt Polizeipräsident Hrdlicska, als er eine Inspektion der Polizeistation ankündigt. Die von Polizeioberkommissar Posch selbst geleiteten sportlichen und geistigen Übungen zur Ertüchtigung bringen bei den Polizeibeamten Fendt und Schneider keinen Erfolg und lassen den Dienststellenleiter verzweifeln. Der von ihm erdachte Banküberfall, der dem Polizeipräsidenten seine Fähigkeiten beweisen sollte, ging jedoch völlig in die Hosen und stempelte ihn zum Verlierer.

Am Rande und hinter der Bühne

  • Musik:

    Einheimische Musikanten, bei der Premiere waren es die Nachwuchsspieler Simon und Jakob Hiereth und Vitus Pretzl.

  • Masken:

    Lydia Bollin

  • Textablauf:

    Beate Fruth, Hedda Raba und Gerda Walter

  • Regie:

    Klaus Vögler führte zum 30. Mal Regie.

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