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Jura-Werkstätten

Tischtennis aus Freundschaft gespielt

Bei einem Turnier lernten sich die Jugendspieler des SC Pollanten und die Spieler der Jura-Werkstätten kennen.
Von Franz Guttenberger

Begeistert von der Aktion in Pollanten waren auch Bürgermeister Ludwig Eisenreich, Gerhard Binder und der Kreisvorsitzende Robert Hoidn. Foto: Franz Guttenberger
Begeistert von der Aktion in Pollanten waren auch Bürgermeister Ludwig Eisenreich, Gerhard Binder und der Kreisvorsitzende Robert Hoidn. Foto: Franz Guttenberger

Berching.Die Tischtennisspieler der Jura-Werkstätten Neumarkt und die Jugendspieler des SC Pollanten hatten sich wie in den Jahren zuvor zu einem Freundschaftsturnier in der Sporthalle des SC Pollanten getroffen. Sieben Spieler der Jura-Werkstätten stellten sich der Herausforderung, den Jugendlichen aus Pollanten Paroli zu bieten.

An den Tischen wurde hart um jeden Punkt gekämpft, den es zu gewinnen gab. Alle Spieler waren mit viel Elan, Spaß und großer Begeisterung dabei, so dass durchgängig spannende Partien auf tollem Niveau verfolgt werden konnten. Beide Teams waren mit ihren Leistungen zufrieden und genossen anschließend das gemütliche Beisammensein im Sportheim bei einem kleinen Imbiss.

Mittlerweile gehört das Turnier zwischen dem Sportclub Pollanten und den Jura-Werkstätten Neumarkt, das heuer schon zum sechsten Mal stattfand, zum festen Bestandteil des Terminkalenders beider Mannschaften.

Es wurde wieder einmal unter Beweis gestellt, dass Sport eine einzigartige Chance bietet, Begegnungen zwischen den unterschiedlichsten Menschen zu ermöglichen. Das gemeinsame Interesse am Tischtennissport verbindet! Dadurch war auch von der ersten Minute an der passende Gesprächsstoff gefunden und so war es ein leichtes, in entspannter Umgebung untereinander Kontakte zu knüpfen. Die Spieler, die sich zum Teil schon aus den Vorjahren kannten, konnten auf´‘s Neue ein unvergessliches Turnier, das von einem tollen Miteinander geprägt war, erleben.

„So etwas gibt es nicht oft im Landkreis Neumarkt“ war die einhellige Meinung der Vertreter aus Politik und Sport. Bürgermeister Ludwig Eisenreich schaute mit seiner Stellvertreterin Gerlinde Delacroix vorbei und sprach von einer interessanten Veranstaltung und dankte dabei Abteilungsleiter Harald Schwarz für sein Engagement.

Stadtrat Gerhard Binder, Behindertenbeauftragter der Stadt Berching und BLSV Kreisvorsitzender Robert Hoidn waren von der Veranstaltung begeistert. In der Freifläche vor der Turnhalle hatte Theresa Schöffmann, die ein freiwilliges soziales Jahr bei den Jura Werkstätten absolviert, einen Blinden- und Rollstuhlparcours angelegt, bei dem die Jugendlichen des SC Pollanten und die Besucher ausprobieren konnten, wie es sich anfühlt, wenn man nichts sieht oder im Rollstuhl sitzt. Eine völlig neue Erfahrung für Trainer und Sportler war, wie komplex doch das Leben im Rollstuhl ist, mit all den alltäglichen Hindernissen und mit welchen Herausforderungen man dabei zu kämpfen hat. Die Scheu, mit einem Rollstuhl zu fahren, wurde schnell abgelegt. (ugu)

Kurz & knapp

Unterstützung: Die Vorstände des SC Pollanten und Ortssprecher Wolfgang Großmann unterstützen das Turnier schon seit Jahren

Ziel: Das Ziel von Christa Petritzky und Harald Schwarz, die die Veranstaltung ins Leben gerufen haben, ist das Bewusstsein zu wecken für mehr Toleranz und Rücksichtnahme, so dass dadurch das Leben miteinander für alle leichter, angenehmer und schöner wird (ugu).

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