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Leserbrief

Trauriges Ergebnis für Kulturstadt

Zur Berichterstattung über die Internationale Jugendbegegnung in Neumarkt kritisiert ein Leser das Verhalten der Verwaltung.

Neumarkt.„Nun ist es Sigi Müller tatsächlich gelungen, das 2001 von Neumarkt initiierte internationale Jugend-Friedenskonzert, zumindest soweit es Neumarkt betrifft, grandios an die Wand zu fahren. Nachdem er die Camerata des Ostendorfer-Gymnasiums, die in den bisherigen 16 Konzerten eine tragende Rolle in dem gesamten Ensemble spielte, ausgeladen hatte, bestand der Neumarkter Beitrag in diesem Jahr in Serbien aus einem Musiker und zwei Begleitpersonen. Ob persönliche Animositäten oder eine Phobie gegen klassische Musik Müllers Handeln bestimmten, entzieht sich meiner Kenntnis. In jedem Falle aber sollten nicht solche Faktoren, sondern rein sachliche Erwägungen ausschlaggebend sein. Trotz wiederholter Bekundungen des Oberbürgermeisters, dass die klassische Musik das gegebene Medium für dieses Konzert sein solle, ist er anscheinend nicht Manns genug, dem unseligen Treiben seines Jugendpflegers Einhalt zu gebieten. Es stellt sich nun die Frage, wie wird es weiter gehen? Hat sich Neumarkt damit ein für allemal aus dem Kreis der Teilnehmer verabschiedet? Wenn die Zuständigkeiten nicht neu geregelt werden, besteht diese Gefahr durchaus. Es wäre ein trauriges Ergebnis für die Stadt, die gerne auch mit dem Anspruch für sich wirbt Kulturstadt zu sein.“

Meinrad Spinner, Neumarkt

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