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Engagement

TSV Mörsdorf erhielt die goldene Raute

Der Mörsdorfer Verein erhielt die goldene Raute mit Ähre des BFV. Sein Fokus liegt auf der Jugendarbeit.
Von Heike Regnet

Thomas Hofbeck (4.v.li.) nahm die Auszeichnung für den TSV Mörsdorf entgegen. Foto: Regnet
Thomas Hofbeck (4.v.li.) nahm die Auszeichnung für den TSV Mörsdorf entgegen. Foto: Regnet

Mörsdorf.Knapp 600 Mitglieder zählt der TSV Mörsdorf. Damit ist er nicht nur eine feste Größe im Dorf, sondern in der gesamten Großgemeinde Freystadt. Der Fokus liegt seit jeher auf der Kinder- und Jugendarbeit. Sportliche Angebote aber gibt es für die Kleinsten bis hin zu den Senioren. „Der Zusammenhalt bei uns im Verein ist groß“, sagt Vorsitzender Thomas Hofbeck, der weiß, dass er sich auf die Mitglieder in „seinem Verein“ stets verlassen kann. Zum Jahresende konnte sich der TSV nun über eine ganz besondere Auszeichnung freuen: die goldene Raute mit Ähre des Bayerischen Fußballverbands.

Nur etwa 15 Prozent der Vereine im BFV wurden bislang mit dem hohen Gütesiegel ausgezeichnet. Dies betonte auch Kreisehrenamtsbeauftragter Mike Schrödel-Imhof, als er die Urkunde im Rahmen einer Feierstunde überreichte. Bewertet werden mit der Auszeichnung die Bereiche Ehrenamt, Jugendarbeit, Breitensport und Gesundheit. Klar sei, dass diese Auszeichnung nur erreicht werden könne, wenn die Menschen im Hintergrund hierfür den perfekten Rahmen bilden.

Hervorragende Jugendarbeit

Den TSV Mörsdorf zeichne die hervorragende Jugendarbeit aus, ebenso die herausragende Sportanlage. „Mörsdorf ist ein Vorzeigeverein“, so Imhof. Selbstverständlich werde die Auszeichnung einen ganz besonderen Platz im Sportheim erhalten, versprach Hofbeck. Dank sagte er zugleich Franz Bradl, der viele Jahre als Vorsitzender die Geschicke des TSV Mörsdorf geleitet hatte und nun auch den für die Auszeichnung nötigen Kriterienkatalog bearbeitet hatte. Unzählige Stunden wurden im vergangenen Jahr im Ehrenamt geleistet, wofür Hofbeck den engagierten Mitgliedern nochmals herzlich dankte. Nicht nur im sportlichen Bereich war der Verein gefordert, auch zahlreiche Arbeitsdienste wurden geleistet. „2018 war ein arbeitsreiches Jahr“, brachte es Hofbeck im Gespräch mit dem Tagblatt auf den Punkt.

Sanierung forderte viel Einsatz

Die Sanierung mit Ausbau des Sportgeländes forderte viel Einsatz. Nachdem die Tennisplätze in den vergangenen Jahren nicht mehr genutzt und die Tennisabteilung schließlich aufgelöst wurde, galt es nun, diese Plätze zurückzubauen. Es entstehen neue Klein- und Kompaktfelder für die Fußballabteilung. Saniert wurde zudem die Flutlichtanlage, die zugleich auf energieeffiziente LED-Technik umgestellt wurde. Weit über 70 Helfer waren das ganze Jahr über auf der Sportanlage im Einsatz. „Über 1500 Arbeitsstunden wurden geleistet und alle halfen mit – von klein bis groß“, freute sich der Vorsitzende. Unterstützt wurde der Verein auch von verschiedenen Firmen, wofür Hofbeck ebenfalls herzlich dankte. Rund 150 000 Euro wurden letztlich in die Anlage investiert. „Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.“ So gehören mit den neuen Spielfeldern die Engpässe im Fußball der Vergangenheit an. Für die Nachwuchsmannschaften herrschen nun ideale Trainingsbedingungen.

„Statt nach der Schule vor dem PC zu sitzen, geht‘s doch lieber auf den Sportplatz.“

Aufruf an die Nachwuchssportler

Genutzt werden kann das Sportgelände natürlich den ganzen Tag über. „Statt nach der Schule vor dem PC zu sitzen, geht‘s doch lieber auf den Sportplatz“, so Hofbecks Aufruf an die Nachwuchssportler. Doch nicht nur auf dem Rasen ist der TSV aktiv, auch die vereinseigene Halle bietet viele sportliche Möglichkeiten. Die Angebote reichen von „Fit durch den Winter“ und Gymnastik über Smoovey, Pilates, Zumba, Kinderturnen bis hin zum beliebten Musikgarten für die Kleinen im Verein.

Gemeinsam auf Tour

Und auch die Fahrradgruppe trifft sich in den warmen Monaten regelmäßig, um gemeinsam auf Tour zu gehen. Aktiv ist das ganze Jahr über zudem die Dartabteilung. Die meisten Aktiven zählt die Fußballabteilung. Zwei Herren- und zwei Frauenmannschaften sowie Kinder- und Jugend zeigen hier ihr Können. Vor allem die Nachwuchsarbeit fordert viel Einsatz, denn hier sind zahlreiche Trainer und Betreuer aktiv. Und auch gesellschaftlich ist im Verein viel geboten. Christbaumversteigerung, Sportlerball, Faschings- oder Plattenparty sorgen im Dorf für gutes Miteinander.

Auch im neuen Jahr hat sich der Verein wieder viel vorgenommen. So wird der TSV Mörsdorf an Pfingsten die Fußballstadtmeisterschaft austragen, alljährlich ein sportliches Highlight der Großgemeinde Freystadt. Zum sportlichen Turnier wurde ein Rahmenprogramm erstellt, bei dem ursprünglich auch ein Kabarettabend mit Martina Schwarzmann geplant war. Als die Kabarettistin wegen Nachwuchs und Babypause im Dezember absagen musste, waren neue Ideen gefragt. Der Abend wird nun am 6. September in Hilpoltstein stattfinden.

Beim TSV Mörsdorf sind zahlreiche Helfer im Einsatz:

Flutlichtanlage

Auf zwölf Masten sind die Strahler angebracht. Foto: Regnet
Auf zwölf Masten sind die Strahler angebracht. Foto: Regnet

Energieeffizient ist die neue Flutlichtanlage des TSV Mörsdorf. Auf zwölf Masten sind die Strahler angebracht, die für perfektes Licht bei Training und Abendspielen sorgen werden. Der finanzielle Aufwand hat sich gelohnt. Zuschüsse gibt es aus verschiedenen Töpfen.

Aus Alt mach Neu

Wo vor einigen Jahren die Tennisspieler aktiv waren, wird künftig gekickt. Foto: Regnet
Wo vor einigen Jahren die Tennisspieler aktiv waren, wird künftig gekickt. Foto: Regnet

Wo vor einigen Jahren die Tennisspieler aktiv waren, wird künftig gekickt. Drainageleitungen wurden eingebracht und nachdem der Untergrund vorbereitet war, konnten die neuen Spielfelder aufgebaut werden. Technischer Leiter war Thomas Schuster (vorn).

Engagierte Jugend

Über 1500 Stunden leisteten die Mitglieder des TSV beim Ausbau des Sportgeländes und auch die Jugend half eifrig mit. Foto: Regnet
Über 1500 Stunden leisteten die Mitglieder des TSV beim Ausbau des Sportgeländes und auch die Jugend half eifrig mit. Foto: Regnet

Über 1500 Stunden leisteten die Mitglieder des TSV beim Ausbau des Sportgeländes und auch die Jugend half eifrig mit. Bevor die neuen Spielfelder angelegt und angesät werden konnten, mussten Steine und Äste vom alten Gelände abgetragen werden.

Umfangreiche Arbeiten

Wichtiger Ansprechpartner auf der Baustelle war stets dritter Vorstand Andreas Regensburger. Foto: Regnet
Wichtiger Ansprechpartner auf der Baustelle war stets dritter Vorstand Andreas Regensburger. Foto: Regnet

Wichtiger Ansprechpartner auf der Baustelle war stets dritter Vorstand Andreas Regensburger. Der Bautechniker hatte das gesamte Projekt immer im Blick und schon vorab alles bestens organisiert. Insgesamt waren über 70 Helfer beim Ausbau im Einsatz.

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