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Kirchenlieder

Über die Freude an Leben und Gott

„Sister“ Teresa und die „Stimmen der Berge“ starteten ihre Tournee in Neumarkt.
Von Josef Wittmann

Ihre Lobpreismusik riss das Publikum in der Klosterkirche mit. Foto: Wittmann
Ihre Lobpreismusik riss das Publikum in der Klosterkirche mit. Foto: Wittmann

Neumarkt.Es war für Schwester Teresa Zukic und ihrer Boyband „Stimmen der Berge“ mit den himmelblauen Krawatten eine Weltpremiere. Die ehemaligen Regensburger und Tölzer Chorknaben hatten schon früher alleine in der Klosterkirche St. Joseph gesungen. Nun touren sie und die „bayerische Whoopy Goldberg“ mit ihrem gemeinsamen Konzert „Lebe, lache, liebe und singe“ und ihrer gleichnamigen CD durch Deutschland.

Schwester Teresa hat die Texte geschrieben und Thomas Gruber die Musik. Was er und seine Tenöre Benjamin Grund und Stephan Schlögl da mit Bariton Daniel Hinterberger, Bass Simon Käsbauer und Schwester Teresa zwei kurzweilige Stunden lang bieten, ist mehr als nur unterhaltend. Denn die Nonne hat eine missionarische Botschaft dabei.

Die gebürtige Kroatin hatte 1992 in „Schreinemakers Live“ ihren ersten Fernsehauftritt. Seitdem ist sie als „Nonne auf dem Skateboard“ und Bestsellerautorin berühmt geworden und hält hunderte Vorträge im Jahr mit stets tiefsinniger und oft lustiger Rhetorik. „Vielleicht bist Du von der Kirche oder ihrem Bodenpersonal enttäuscht. Aber Du bist einzigartig und ein Glücksfall für die Welt“ schreibt sie den begeisterten Zuhörerinnen und erstaunlich vielen Männern in den Kirchenbänken von St. Josef ins Stammbuch. Ihre Botschaft ist die der Bergpredigt: „Macht euch keine unnötigen Sorgen“ und „lebt dankbar und zufrieden und lacht mehr“.

Der Abend vergeht wie im Flug zwischen dem Vortrag über die gute Laune eines fröhlichen Christen und den gefälligen volkstümlichen Melodien. In dieser Kombination ist es für die Aktiven und das Publikum neu und macht alle glücklich.

Am Ende erklingt noch als Zugabe das berühmte „I will follow him“ aus dem Kult-Film „Sister Act“. Da hätte es niemanden gewundert, wenn ein weiß gekleideter Papst auf der Orgelempore des Klosters mitgeklatscht hätte, wie im Film. Verdient hätten es Zukic und die Stimmen der Berge jedenfalls.

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