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Region Neumarkt
Freitag, 20. Juli 2018 28° 2

Politik

UPW kontert Kritik von FlitZ

Die Neumarkter Stadtratsfraktion äußert sich zu den Vorwürfen, der Personalkörper im Rathaus sei „aufgebläht“.

FlitZ hatte kritisiert,  die Kapazität an Bediensteten im Neumarkter Rathaus sei überdimensioniert. Archivfoto: Röhrl
FlitZ hatte kritisiert, die Kapazität an Bediensteten im Neumarkter Rathaus sei überdimensioniert. Archivfoto: Röhrl

Neumarkt.Mit deutlichen Worten reagierten die Spitzen der UPW-Stadtratsfraktion auf den Vorwurf von FlitZ, im Rathaus sei der Personalkörper aufgebläht und die Kapazität an Bediensteten überdimensioniert. „Der Stellenplan ist jedes Jahr Bestandteil des Haushaltes und wird vom Stadtrat in ureigenster Zuständigkeit beschlossen“ sagte Stadtrat und UPW-Fraktionschef Martin Meier. Damit trage der Stadtrat die Verantwortung und mit seinen eigenen Entscheidungen zu dieser Personalentwicklung bei, heißt es in einer Stellungnahme der UPW.

Im Vergleich zu den anderen großen Kreisstädten in Bayern sei man mit der Personalquote an der untersten Rangliste, „und das obwohl bei uns in Neumarkt Spitzenwerte in den verschiedensten Bereichen erzielt werden“. Zu einer funktionierenden Demokratie gehöre eine rührige Opposition, so Meier: „Was aber aus dieser Ecke die letzten Monate an Ressentiments und Diffamierungen geschürt wird, ist im wahrsten Sinne des Wortes bemerkenswert, leider jedoch auf langsam erschreckende Weise.“

Die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Ruth Dorner und Franz Düring forderten, dass „diese ewigen Störfeuer gegen die Stadtbediensteten endlich ein Ende finden“ müssten. So hätten sich in den vergangenen Jahren zum Beispiel die Beschäftigungsverhältnisse der Mittagsbetreuungen an den Schulen mehr als verdoppelt. Auf den Bedarf müsse man nun mal im Rahmen ordentlicher Personalpolitik reagieren, so Düring.

Die Verwaltung solle für den Bürger arbeiten und tue dies in vielen Bereichen am Limit, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Zu meinen, dass der Oberbürgermeister und die Abteilungsleiter mit dem für das Personal zuständigen Leitenden Verwaltungsdirektor Josef Graf nicht imstande seien, auf die Entwicklungen zu reagieren, könne nur als „Anmaßung und Selbstüberschätzung“ von FlitZ kommentiert werden. Die „Grenze zur Peinlichkeit“ sei inzwischen überschritten.

„Die Unsummen an Anfragen und sinnfreien Dienstaufsichtsbeschwerden von FlitZ bedeuten einen unheimlichen Aufwand für die Verwaltung und kosteten dem Steuerzahler daher viel Geld“, so Düring und Dorner, „Zeit, welche viel effektiver im Dienst am Bürger angewendet werden könnte“. Die beiden Herren sollen „beginnen, sich selbst zu hinterfragen“.

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