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Ausblick

Velburg will sich 2019 weiter entwickeln

Auch heuer will Velburg für die Zukunft der Jura-Stadt wieder viel Geld investieren. Etwa für die Sanierung von Straßenzügen.
Von Andreas Friedl

Im Rathaus werden die Entscheidungen getroffen. Foto: Friedl
Im Rathaus werden die Entscheidungen getroffen. Foto: Friedl

Velburg.Viele Vorhaben und Projekte stehen in einer der flächenmäßig größten Gemeinden der Oberpfalz auch in diesem Jahr auf der Agenda. Um einen Überblick über all diese zu bekommen, hat sich der Tagblatt-Reporter mit dem Velburger Rathauschef, Bernhard Kraus, darüber unterhalten, was das Jahr 2019 für die Gemeinde Velburg bringt oder was hier geplant ist.

„Ganz oben auf der Liste steht die Fortführung des Gemeindeentwicklungskonzeptes. Konkret geht es hier darum, die Infrastruktur weiter zu optimieren. Hierzu gehören unter anderem die Versorgung mit DSL, die sozialen Strukturen oder wie das Gesundheitssystem zukunftsfähig gemacht werden kann“, so der Rathauschef.

Zu diesem Gemeindeentwicklungskonzept gehört auch die Verwirklichung von Maßnahmen zur Dorferneuerung: „Wie bereits hinlänglich bekannt ist, werden in diesem Jahr die Pläne für die Dorferneuerung in Günching in die Wege geleitet. Die eigentlichen Maßnahmen werden aber erst im Jahr 2020 folgen“, sagte Kraus und verwies darauf, dass es eine große Herausforderung für Günching und die Gemeinde sei.

Deusmauer wird umgestaltet

Gibt es für die kleineren Ortsteile die Dorferneuerung, so sind die Orte mit mehr Bürgern in das Städtebauförderungsprogramm miteingeschlossen. Wie Kraus hierzu anführte, kommen in der Gemeinde nur die Stadt Velburg und Deusmauer in Betracht.

Seinen Ausführungen zu Folge soll noch in diesem Jahr mit der Neugestaltung der Ortsmitte von Deusmauer begonnen werden: „Ob das die von der Stadt erworbene Scheune, das ehemalige Rockcafé oder die Fläche vor diesem Objekten ist – wir nehmen diese Sachen in Angriff.“ In der Stadt Velburg sei die Untere Gasse ein Vorhaben, mit dem auch in diesem Jahr mit den Planungen begonnen werden sollte.

„Um unsere jungen, erwachsenen Bürger hier zu behalten, ist es aber zwingend notwendig, ihnen auch die Möglichkeit zu geben, sich in Velburg ein Heim zu schaffen.“

Velburgs Bürgermeister Bernhard Kraus

Inzwischen sei es, wie es Kraus sagte, nicht mehr ganz einfach, dass Flächen für neue Wohnsiedlungen zur Verfügung stehen: „Um unsere jungen, erwachsenen Bürger hier zu behalten, ist es aber zwingend notwendig, ihnen auch die Möglichkeit zu geben, sich in Velburg ein Heim zu schaffen.

Wir dürfen in diesem Zusammenhang auch nicht die sogenannte Innenverdichtung vernachlässigen, denn einen Leerstand von Häusern innerorts können wir nicht so einfach hinnehmen. Dies führt zum gefürchteten Aussterben der Ortskerne, das wir auf jeden Fall vermeiden müssen.“

Für ihn, sei es deshalb auch sehr wichtig, dass in Günching und Oberwiesenacker neue Wohnbaugebiete ausgewiesen worden seien, die den Orten dann auch eine Zukunft geben. „In Velburg, für die neue geplante Siedlung am Sperlasberg, sind die Aufträge vergeben, so dass hier im Frühjahr die Arbeiten für die weitere Erschließung fortgesetzt werden können.“

Die Baumaschinen warten auf ihren Einsatz am Baugebiet Sperlasberg. Foto: Friedl
Die Baumaschinen warten auf ihren Einsatz am Baugebiet Sperlasberg. Foto: Friedl

Im Zusammenhang mit dem Baugebiet am Sperlasberg wies der erste Bürgermeister darauf hin, dass zur Zeit die hier vorbeiführende Kreisstraße in das Eigentum der Stadt Velburg übergehen werde und 2019 ein Radweg, der vom Kreisverkehr Richtung Parsberg bis zum wegführenden Dantersdorfer Weg, entstehe.

Seinen weiteren Worten zu Folge müsse die Gemeinde auch dafür Sorge tragen, dass sich Handwerksbetriebe in Velburg ansiedeln können, beziehungsweise dafür zu sorgen, wenn ansässige Unternehmen expandieren möchten, dass diesen dann auch Flächen Flächen zur Verfügung gestellt werden.

Wieserstadl wird saniert

Noch ist das Wieseranwesen eine Baustelle. Foto: Friedl
Noch ist das Wieseranwesen eine Baustelle. Foto: Friedl

In seinen weiteren Aufführungen blieb dann Kraus im innerörtlichen Bereich von Velburg und führte das geplante Kulturzentrum „Wieseranwesen“ an. Wie bereits auch schon mehrfach berichtet, kam der Stadtrat nach vielem Hin und Her zu dem Entschluss, dass der Wieserstadl saniert und zukünftig als Veranstaltungsörtlichkeit dienen soll.

Wie beim Wieserhaus, bei dem inzwischen der Keller mit Heizzentrale errichtet wurde, sollen beide Projekte, Stadl wie Haus, in diesem Jahr fortgeführt werden und wenn es geht, spätestens im Jahr 2021 abgeschlossen werden.

In diesem Zusammenhang wies das Gemeindeoberhaupt darauf hin, dass die archäologischen Arbeiten, die sich doch einige Zeit hingezogen hatten, bis auf ganz wenige Sachen, abgeschlossen seien.

Ein weiteres Vorhaben, das in diesem Jahr in die Wege geleitet werden soll, ist der Bau des sogenannten „Efeu-Hauses“, am Hinteren Markt 3. Eine größere Baumaßnahme steht nicht nur für den Bürgermeister, sondern auch für die Anwohner der Rosa-Sucher-Straße und den Bürgern des östliches Bereiches der Dr.-Ludwig-Straße an: „Ich gehe davon aus, dass hier im Frühling mit den Arbeiten, ob Kanal, Wasser und weiteren Versorgungsleitungen und der anschließenden Wiederherstellung der Straße begonnen werden kann.“

Velburgs Feste 2019:

  • Feste:

    In der Gemeinde Velburg wird 2019 wird nicht nur gebaut und saniert. Es werden auch in diesem Jahr wieder viele Festlichkeiten stattfinden. Ob das in einigen Wochen beim Fasching ist oder Vereinsfeierlichkeiten.

  • Bürgerfest:

    Dieses von der Stadt Velburg und den vielen beteiligten Vereinen oder Institutionen hat sich zu einem Ereignis für Bürger aus Nah und Fern entwickelt.

Neue Feuerwehrfahrzeuge

Erfreuliche Nachrichten gab der erste Bürgermeister für drei gemeindliche Feuerwehren von sich: „Wie es aussieht bekommt die Feuerwehr Oberweiling schon Ende Januar ihr Feuerwehrfahrzeug.

Die Feuerwehren aus Lengenfeld und Ronsolden können unter Umständen auch schon Ende des Jahres, spätestens aber 2020 damit rechnen, dass sie bei Einsätzen ein neues Feuerwehrfahrzeug nutzen können“, hatte Kraus eine gute Nachricht.

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