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Haushalt

Verbindungsstraße muss verlegt werden

Sengenthal will im kommenden Jahr mehr als 6,6 Millionen Euro investieren. Notfalls auch mit einer Kreditaufnahme.
Von Michael Schrafl

Der Campus der Firma Max-Bögl soll um weitere Gebäude wachsen; deshalb muss die durch das Firmengelände verlaufende Gemeindeverbindungsstraße B 299 – Forst nach links, in Richtung Parkhäuser verlegt werden.  Foto: Michael Schrafl
Der Campus der Firma Max-Bögl soll um weitere Gebäude wachsen; deshalb muss die durch das Firmengelände verlaufende Gemeindeverbindungsstraße B 299 – Forst nach links, in Richtung Parkhäuser verlegt werden. Foto: Michael Schrafl

SENGENTHAL. Auf dem Max-Bögl-Firmengelände entsteht ein Campus mit einer Reihe von zusätzlichen Gebäuden. Deshalb ist es erforderlich, die durch das Firmengelände verlaufende Gemeindeverbindungsstraße B299/Forst, in Richtung der Parkhäuser zu verlegen. Planer Rainer Hämmelmann von den Petter Ingenieuren hatte bei der Gemeinderatssitzung die Planungen erläutert. Zuvor hatte sich der Gemeinderat vor Ort darüber informiert. Durch die höhengleiche Magistrale (Fußgänger und Medientrasse) zwischen Schulungszentrum und neuen Gebäuden soll eine durchgehende Sichtachse angestrebt werden. Hierzu sind verschiedene Erdabtragungen und Auffüllungen nötig, hieß es. Der Gemeinde liegt sehr daran, dass das Gefälle der neuen Max-Bögl-Straße möglichst gering ausfällt und unterbreitete deshalb diesbezüglich mögliche Lösungsansätze. Der Gemeinderat forderte zudem eine genaue Beschreibung der Anbindungspunkte Parkhäuser, Magazin, neue Tiefgarage und Zufahrt zur Schlierfermühle. Wichtig ist dem Gemeinderat auch, dass das vorerst geplante Provisorium für die neue GVS der Verkehrssicherheit entspricht.

Kinderhort ist notwendig

Ab 2025 haben die Eltern einen gesetzlichen Anspruch auf eine Ganztagsbetreuung für ihr Grundschulkind. Für die Gemeinde und die Gemeinderäte stellt sich deshalb die Frage: Welche der angedachten Großprojekte sollen in den nächsten Jahren auf der Prioritätenliste ganz oben stehen: Kinderhort, das multifunktionelle Mehrweckgebäude, die Tagespflege-Einrichtung, die Großküche für die beiden Kitas und für die Grundschule? Wie lassen sich diese Millionen-Projekte auch finanziell bewerkstelligen? Bürgermeister Werner Brandenburger: „Bei diesen zukunftsträchtigen Vorhaben können wir mit gutem Gewissen auch ein Darlehen aufnehmen.“

Besuchen Kinder der Kita „Sternschnuppe“ während der Schließtage die Kita „Zwergenhaus“ oder umgekehrt, so haben die Gastkinder einen Tagesbeitrag von zehn Euro zu entrichten. Nach Auskunft des Landratsamts ist ein Gastbeitrag zu entrichten.

Das Löschwasser reicht

Nach erfolgtem Ringschluss ist die Löschwasserversorgung im Gewerbegebiet Reichertshofen gesichert. Dies ergab ein in Auftrag gegebenes Gutachten. Dringend empfohlen wurde der Gemeinde für die Ortsteile Sengenthal am Anger und für Weichselstein ein Notverbund mit Neumarkt.

Die Unwetterereignisse und Starkregenfälle werden auch in unserer Region immer häufiger. Die Gemeinde wird nunmehr für all ihre Gebäude und Einrichtungen eine Elementarversicherung abschließen. Der Jahresbeitrag beträgt bei 5000 Euro Selbstbeteiligung insgesamt 2700 Euro.

Für die Kommunalwahl am 15. März werden noch Wahlhelfer gesucht. Interessenten mögen sich bei Josef Meier in der VG Neumarkt melden. Es gibt 40 Euro „Erfrischungsgeld“.

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