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Kommentar

Vereine nicht allein lassen

Ein Kommentar von

Dass Vereine in den Kommunen einen großen Teil der Kinder- und Jugendarbeit übernehmen, ist ein Segen. Sie fördern das Wir-Gefühl, geben sozialen Halt, leisten Integrations- und Inklusionsarbeit und bereiten den Boden dafür, dass das Ehrenamt in Bayern hochgehalten wird. Allerdings darf eine Kommune den Vereinen mit ihren Ehrenamtlichen nicht die gesamte Verantwortung für die Jugend in die Schuhe schieben. Sie muss sich gerade derjenigen Jugendlichen annehmen, die sich im Schützenverein, im Fußball oder bei der Feuerwehrjugend nicht aufgehoben fühlen. Was die kommunale Jugendarbeit einer Kommune wert sein muss, gibt die Bayerische Gemeindeordnung vor. Sie hat nach Artikel 57 den gleichen Stellenwert wie die öffentliche Sicherheit oder der Verkehr. Wer also viel Geld für Straßen ausgibt, muss auch etwas für einen Jugendpfleger übrig haben.

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