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Region Neumarkt
Montag, 16. Juli 2018 27° 8

Parsberg.

Vernissage im Parsberger Wallerhaus

Kunst, Gitarren und zwei Jubiläen: Golly Hertlein und Fred Ziegler stellen im Wallerhaus aus.

Josef Rödl (Mitte) hört aufmerksam zu, wenn Golly (links) und Fred ihre Musik machen. Foto: Treiber
Josef Rödl (Mitte) hört aufmerksam zu, wenn Golly (links) und Fred ihre Musik machen. Foto: Treiber

Parsberg.Zwei Städter aus Nürnberg, Robert „Golly“ Hertlein und Fred Ziegler, sind vor langer Zeit aufs Land gekommen, um Kunst zu machen und diese auch zu zeigen. Kein geringerer als Professor Josef Rödl hat sein Wallerhaus in Parsberg zur Verfügung gestellt, um den beiden eine Ausstellung zu ermöglichen. Diese ist am 31. März sowie am 1. und 2. April, jeweils von 14 bis 17 Uhr zu sehen.

Gleichzeitig feierte Rödl auch einige Jubiläen – denn das Filmemachen zählt nach seinen Worten ebenfalls zur Kunst und vor allem zur Kultur. So entstand vor 40 Jahren sein Erstling als Filmemacher und Regisseur, „Albert warum“, der ihm den Deutschen Filmpreis und das Filmband in Gold einbrachte. Vor 25 Jahren entstand zudem sein erster Tatort, der in die Auswahl der „Besten der Jahre 1990-1999“ kam.

Es ist dauernd etwas los

„Dauernd is wos los in dem Haus“, stieg Josef Rödl in den Abend ein und führte in einem Frage-und-Antwort-Spiel mit den beiden Künstlern durch den Abend. Dabei zog er auch die zahlreichen Gäste, unter ihnen viele andere Künstler sowie Bürgermeister Josef Bauer und der Kulturreferent der Stadt Parsberg, Dr. Rainer Munzinger mit ein.

Den musikalischen Part des Abends übernahmen die beiden Künstler selbst und holten ihre Gitarren hervor, um dem Publikum auch diese, ihre Kunst, zu Gehör zu bringen. Der Musiker, Komponist, Musikproduzent, Veranstalter, Autor und Kneipenbesitzer Golly nennt seine bildlichen Darstellungen, die er als Autodidakt erlernt hat, „eine besondere Technik, den mathematischen Realismus“. Man könne mit einem PC, so erläutert er selbst, wunderschöne Bilder erstellen und sie dann mit Farbe und Pinsel auf eine Unterlage bringen.

Fred Ziegler, bekannt als der „Gelbe Ziegler“, weil das Gros seiner Arbeiten immer wieder in Gelb dargestellt ist, meinte: „Das hat sich einfach so ergeben. Denn würde ich malen wie alle anderen, könnte ich mich nicht herausheben“. (pgt)

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