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Kinder

Viel Holz in der neuen Kita am Klinikum

Für rund fünf Millionen Euro bekommen die Neumarkter Kinder einen „Qualitätskindergarten“, wie sich OB Thumann freute.
Von Gerhard Hahn

Schon jetzt ist die wohlige Atmosphäre im Holzbau spürbar. Foto: Hahn
Schon jetzt ist die wohlige Atmosphäre im Holzbau spürbar. Foto: Hahn

Neumarkt.Der Neubau der Kita II am Klinikum Neumarkt ist weit über den Rohbau hinaus gediehen. Oberbürgermeister Thomas Thumann sah sich am Dienstag zusammen mit der städtischen Kindergarten- und Hortreferentin, Stadträtin Lissy Walter, Stadtbaumeister Matthias Seemann, weiteren Stadtbediensteten, Planer Michael Kühnlein jun. und Kindergartenleiterin Susanne John vor Ort um. Allenthalben wurde von der „Wohlfühl-Holz“- Bauweise geschwärmt und dass damit nicht nur viele heimische Baufirmen zum Zuge kamen, sondern auch heimisches Holz aus dem Landkreis Verwendung fand.

Bauherr ist die Stadt Neumarkt, die für die Baukosten einschließlich Nebenkosten und Mehrwertsteuer, insgesamt gut fünf Millionen Euro veranschlagt hat. Davon sind laut Oberbürgermeister Fördermittel von 760000 Euro FAG-Mittel und etwas über eine Million Euro als Sonderinvestition Kinderbetreuung enthalten. Der Stadtrat hatte am 25. Juli 2018 den Planungsauftrag erteilt, Baubeginn war im Januar 2019, und bald sollen die Kinder dann auch schon in die beiden Geschosse (Erdgeschoss Kinderkrippe mit 708 Quadratmetern und Obergeschoss Kindergarten mit 727 Quadratmetern) umziehen.

Oberbürgermeister Thumann dankte der Kirchenstiftung St. Johannes für die hervorragende Zusammenarbeit auch im Hinblick auf die Kooperationsvereinbarung mit dem Bistum Eichstätt für die gelungene Interimslösung, so dass wirklich ein Qualitätskindergarten an der Dr. Kurzstraße 50 entstehen kann. Stadtbaumeister Seemann lobte das Gesamtpaket. Er sagte, sowohl die Holzbauweise als auch die Beheizung mit Pellets komme sowohl den Kindern als auch dem Fachpersonal zugute, was in der heutigen Zeit auch ein Kriterium für die Mitarbeiter im Hause ist.

Architekt Michael Kühnlein ging auch auf besondere Aspekte ein. So ist das Kinderhaus zur Straße hin geschlossen, nach hinten jedoch weiträumig ins Grüne mit viel Licht offen. Es wurde Nord/Nordwest ausgerichtet und dabei auf beschattete Bereiche Wert gelegt.

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