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Eröffnung

Viel Lob fürs Metzgereimuseum

Erst mit Worten und dann standesgemäß mit Weißwürsten ist in Neumarkt das 1. Bayerische Metzgerei- und Weißwurstmuseum eröffnet worden.
Von Lothar Röhrl

Norbert Wittmann führte die Eröffnungsgäste durch sein „1. Bayerisches Metzgerei- und Weißwurstmuseum“. Foto: Röhrl

Neumarkt. Extra eine „Champagner-Weißwurst“ hat der Neumarkter Metzgermeister Norbert Wittmann am Samstag für die Eröffnung des 1. Bayerischen Metzgerei- und Weißwurstmuseums kreiert. Bevor die geladenen Gäste diese kosten konnten, gab es einen Festakt im dem Museum und der Metzgerei angeschlossenen Gasthof. Bei diesem lobten die Grußwortredner die unternehmerische Leistung von Norbert Wittmann. Dieser habe der Stadt nun ein Museum geschenkt, merkte etwa 2. Bürgermeister Franz +Düring als offizieller Vertreter der Stadt Neumarkt an. Düring, der selbst Bäckermeister ist, wünschte sich von der Politik, dass sie den Handwerkern die Hindernisse eines überbordenden Bürokratismus bald erlassen möge.

Bei dieser Feier wurde auch das 52-jährige Jubiläum des Betriebs gefeiert. Eigentlich hatte man das 50-Jährige im Herbst 2010 feiern wollen. Doch nach Feiern war der Familie Wittmann nach dem tragischen Unfalltod des Senior-Chefs Georg Wittmann Ende April 2010 nicht zumute. Sicher war sich Bürgermeister Franz Düring, dass es dem toten Vater gefallen hätte, dass Sohn Norbert dessen Idee zum Aufbau eines Metzgereimuseums nun doch in die Tat umgesetzt habe.

Andere Grußwortredner bezogen sich auf den Ideenreichtum von Norbert Wittmann, der seit 2006 die 1. Bayerische Weißwurstakademie betreibt. Diese steht pikanterweise nicht in München, sondern dank Norbert Wittmann in Neumarkt..

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