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Fasching

Viele fantasievolle Verkleidungen

Beim Umzug in Schnufenhofen gab es originelle Kostüme zu sehen. Die Zahl der Wagen war allerdings gesenkt worden.
Von Vera Gabler

  • Die mit 50 Mann stärkste Gruppe waren die „Vantastischen“ mit Commander Manfred Adlfinger. Foto: Gabler
  • Auch der Rat gab sich die Ehre. Foto: Gabler
  • Klein und Groß kam aus Wissing. Foto: Gabler
  • Die Faschingsfreunde aus Staufersbuch sind in die Jahre gekommen. Foto: Gabler
  • Der OGV Schnufenhofen zeigte sportliche Leistungen. Foto: Gabler

Schnufenhofen.Zahlreichen Hürden zum Trotz – der Faschingszug mit den Katzenfliacha und zahlreichen Teilnehmern hat sich am Sonntag durch das Dorf bewegt. Organisiert hatte den Zug das Team um Christian Jäger. Die Gruppen hielten sich an die Devise: „mehr stehen als gehen“.

„Alle 21 Faschingszüge wurden von unserem Großnweber Sepp eingeläutet“, gaben Michael Müller und Andreas Adlfinger als Moderatoren das Startsignal für Josef Beringer mit der Gemeindeglocke, der von Kaplan Peter Gräff begleitet wurde. Müller und Adlfinger, beide ehemalige Prinzen des Faschingsvereins Schnufenhofen, stellten von der Hebbühne über dem Dorfplatz aus die Gruppen am Dorfhaus vor.

Der treueste Gast des Gaudiwurms, der Musikverein Seubersdorf mit Dirigent Ludwig Haimerl war in diesem Jahr als Jamaica Boys verkleidet. Zwölf Kinder aus dem Gemeindebereich Seubersdorf marschierten als Kindergarde nach, bevor die Fußballerinnen der DJK mit „tropischen“ Kostümen für Klimawandel in Schnuhof sorgten. „Auch ohne anstehende Wahlperiode, der Gemeinderat steht geschlossen hinter dem Faschingszug“, stellte Adlfinger fest, während Bürgermeister Eduard Meier mit seinem Gefolge an den Moderatoren vorbeizog. Dass mit dem Ende der aktiven Zeit in der Garde noch lange nicht Schluss ist mit Fasching bewiesen am Sonntag die ehemaligen Gardemädls zusammen mit den Stammtischmoila. Sie waren als Venezianer verkleidet. Der Zirkus mit Zett aus Wissing und der Circus mit C aus Schnufenhofen unterhielten die Zuschauer mit tollen Kostümen und Darbietungen, während die Faschingsfreunde Schnufenhofen als Clowns für Gags sorgten. Die Dorfjugend Schnufenhofen schloss sich mit dem Thema Mario Kart an. Mit zwei Gruppen war der Ort Staufersbuch vertreten: Die Senioren waren ebenso gekommen wie die Scheinheiligen. Auch aus Hörmannsdorf waren wieder treue Faschingsfreunde vertreten, die diesmal das Thema Uli Hoeneß zum Besten gaben.

Um die Verkehrssicherheit für die Zuschauer zu gewährleisten, ist die Zahl der Wagen zurückgegangen. Doch eine Ritterburg mit Burgfräuleins und Edelleuten aus Batzhausen und Großalfalterbach machte auf dem Hänger schon was her – und wie hätten die „Vantastischen“ ihre Rakete ohne Hänger transportieren wollen. Die „Vantastischen“ war die Gruppe mit den meisten Teilnehmern und hatte sich, wie in den vergangenen vierzehn Jahren, wieder mit einem lokalen Thema befasst. „Wir machen den Rathausplatz zum Landeplatz für Weltraumflug“ lautete das Motto.

Der krönende Abschluss vor der Party galt wieder dem Prinzenwagen mit Prinzenpaar Johannes I. und Sabine I., sowie der Garde und den Burschen – „Katzenfliacha – Miau, miau“.

Faschingszug in Schnufenhofen 2015

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