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Zwischenbilanz

Volksfest: Mann ohnmächtig geprügelt

Die Polizei Neumarkt und das BRK ziehen eine Zwischenbilanz: Die Rettungskräfte brachten fünf Besucher ins Klinikum.

Die Polizei hatte einiges zu tun.
Die Polizei hatte einiges zu tun. Foto: Bastian Winter

Neumarkt.Die Neumarkter Polizei und die Einsatzkräfte des BRK hatten am ersten Volksfestwochenende zwischen Freitag und Sonntag wieder einiges zu tun. Am Freitag ging ein 17-Jähriger gegen 23 Uhr zu Fuß vom Volksfest nach Hause. Auf dem Fußweg zum Spielplatz Heubrücke kamen ihm drei Männer entgegen. Einer der drei schlug ihn mit der Faust so stark ins Gesicht, dass er ohnmächtig zu Boden fiel. Als er später wieder zu sich kam, verständigte er seine Mutter, die den Schwerverletzten ins Klinikum brachte.

Am Freitag gegen 23.10 Uhr wurde ein 17-Jähriger auf einer Parkbank im Park de Issoire angetroffen. Da er deutlich unter Alkoholeinfluss stand, wurde er mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht. Die Mutter wurde verständigt und sie holte ihren Sohn ab.

Am Sonntag gegen 0.05 Uhr entwendete ein 15-jähriger Schüler in Neumarkt am Juravolksfest die Geldkassette einer Reinigungskraft bei der kleinen Jurahalle. Nach kurzer Flucht wurde er von der Frau eingeholt und den Polizeibeamten übergeben. Ein Test am Alkomat wurde durchgeführt, der positiv verlief. Der Jugendliche führte bei der Tat ein Messer in der Hosentasche mit sich, welches er nicht einsetzte. Das Messer wurde sichergestellt. In der Geldkassette befand sich ein Bargeldbetrag von rund 30Euro.

Von Freitag bis Sonntag habe das BRK 56 Erste-Hilfe-Leistungen vornehmen müssen. Die Mehrzahl der Versorgungen waren Kreislaufbeschwerden, Schnitt- und Schürfwunden. Es waren fünf Abtransporte ins Klinikum notwendig. Am Festzug am Sonntag waren zusätzlich 33 Helfer mit fünf Fahrzeugen und Fußtrupps im Einsatz und mussten wegen Platzwunden, Unterzucker und Kreislaufbeschwerden tätig werden.

Die Rettungshundestaffel, die First Responder-Gruppe Lauterhofen und die Rot-Kreuz-Bereitschaften aus Berg, Berngau, Deining, Mühlhausen, Postbauer-Heng und Woffenbach sind täglich mit bis zu fünf Helfern in der Sanitätswache der kleinen Jurahalle. Sie werden vom Glückshafenpersonal im Losstand des Roten Kreuzes unterstützt.

Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag stehen jeweils in der Zeit von 9 bis 10 Uhr und von 14 bis 15 Uhr Polizeibeamte und Mitarbeiter des Verkehrssachgebietes der Stadt Neumarkt den Radfahrern beim Überqueren der Lammsbräu-Kreuzung mit Rat zur Seite. Gerade zu Beginn der neuen Verkehrsregelung für Radfahrer mit neuen Radwegmarkierungen, Kreuzungswegen, Warteflächen und Radler-Ampeln sollen den Radfahrern vor Ort die neuen Reglungen zum besseren Verständnis erklärt werden.

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