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Vorbereitungen für die neue Feuerwache

An der Freystädter Straße in Neumarkt laufen Vorarbeiten für den Neubau. Wichtige Leitungen müssen verlegt werden.
Von Eva Gaupp

Die Vorarbeiten für die neue Hauptfeuerwache am alten Kanal laufen derzeit.
Die Vorarbeiten für die neue Hauptfeuerwache am alten Kanal laufen derzeit. Foto: Eva Gaupp

Neumarkt.An der Freystädter Straße im Bereich des alten Kanals laufen derzeit die Vorarbeiten für das neue Feuerwehrzentrum. Nach Auskunft der Stadt werden die sogenannten Sparten, also Rohre für Gas und andere Leitungen, verlegt. Das ist notwendig, um sie außerhalb des Bauareals für die neue Hauptfeuerwache zu bringen. Bis Ende August sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein.

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Die Stadt Neumarkt ließ mehrere Alternativen prüfen. Kritik gab es wegen fehlender Wohnungen für die Einsatzkräfte.

Danach passiert erst einmal weiter nichts, da momentan noch die Planungen für die Hauptfeuerwache am Kurt-Romstöck-Ring laufen. Diese hatte der Neumarkter Stadtrat bereits im Juni 2018 und dann endgültig im Dezember 2018 beschlossen. Zwei Varianten waren damals zur Debatte gestanden: Entweder die bestehende Feuerwache in der St.-Florian-Straße modernisieren und erweitern oder einen Neubau errichten.

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Da die Kosten sich in einem vergleichbaren Rahmen bewegten, entschied sich die Politik für einen Neubau, der den steigenden Anforderungen der Feuerwehr gerecht wird. Denn die alte Wache befindet sich teilweise in einem statisch kritischen Zustand, ist deutlich zu klein und mit veralteter Technik ausgestattet.

Hätte man sich für den alten Standort entschieden, müssten alle Gebäude abgerissen werden – bis auf die Fahrzeughalle neuern Datums und den Turm. Dass die Ausstattung der Retter dringend erneuert werden muss, hatte bereits der Feuerwehrbedarfsplan aus dem Jahr 2016 ergeben.

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Für das neue Feuerwehrzentrum, in das einer Schätzung zufolge rund 11,9 Euro investiert werden müssen, sind außerdem mehr staatliche Zuschüsse zu erwarten, als sie für einen Umbau zu erwarten gewesen wären. Allerdings gab es Kritik am neuen Standort am Kurt-Romstöck-Ring wegen fehlender Wohnungen für die Feuerwehrleute und der Verkehrsanbindung. Der Standort am alten Bauhof gegenüber des Einkaufsmarktes Real erhielt keine Mehrheit.

Derzeit läuft noch ein Vergabeverfahren, um Architekten und Fachplaner für das neue Feuerwehrzentrum zu finden.

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