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Region Neumarkt
Samstag, 24. Februar 2018 2

Qualität

Wasser: Zweckverband ist sich einig

Bei einer Sitzung wurde die Versorgung der Berching-Ittelhofener Gruppe geregelt. Ein Fragezeichen bleibt aber.

Eine Kölner Firma kümmert sich um die Wasseranschlüsse der Ittelhofener Gruppe. Foto: Lukas Schulze/dpa

Berching.Bei der Sitzung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Ittelhofener Gruppe im Rathaussitzungssaal wurde der Strombündelausschreibung für die Lieferperiode 2020 bis 2022 zugestimmt. Wie Bürgermeister Ludwig Eisenreich die Räte informierte, beteiligte sich der Zweckverband im Jahr 2015 an der Bündelausschreibung des Bayerischen Gemeindetages und der Kubus Kommunalberatung und Service GmbH.

Für den Lieferzeitraum von 2017 bis 2019 erhielt die Firma Next Kraftwerke aus Köln den Zuschlag zur Versorgung der Anschlüsse der Wasserversorgung. Im Haushaltsjahr 2016 wurden rund 512 000 Kilowatt Strom bezogen. Die Kosten lagen bei rund 100 000 Euro. Obwohl der Liefervertrag erst am 31.12.2019 endet, soll bereits jetzt die neuerliche Ausschreibung vorbereitet werden, um eine günstige Marktsituation für einen wirtschaftlichen Einkauf zur neuen Lieferperiode 2020 bis 2022 nutzen zu können.

Demnach soll im Rahmen der Bündelausschreibung Normalstrom (Ökostromanteil je nach Stromlieferant unterschiedlich) oder alternativ 100 Prozent Ökostrom beschafft werden. Einstimmig war der Beschluss allerdings nicht, 17 Verbandsräte stimmten zu, sieben sprachen sich dagegen aus.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt informierte Eisenreich, dass der PKW des Zweckverbandes mit Baujahr 2005 und einem Kilometerstand von rund 120 000 durch einen neuen Wagen ersetzt werden müsse. Schäden seien aufgetreten und die Rechnungsprüfung habe einen Austausch des Fahrzeugs angeregt. Welches Fahrzeug angeschafft werden soll, sei noch nicht endgültig entschieden.

Der idyllische Ort Roßthal betreibt eine eigene Wasserversorgung. Allerdings existiert ein veraltetes Wasserschutzgebiet. Das bestehende Wasserschutzgebiet genüge nicht mehr den aktuellen Vorgaben. Aufgrund von Problemen bei der Rohwasserqualität wurde von den Fachstellen die Wasserversorgung als nicht nutz- und schützbar eingestuft.

Um die Eigenständigkeit bewahren zu können, müsse die Wasserversorgung zahlreiche Auflagen erfüllen, die geschätzte Kosten von etwa 300 000 Euro verursachen. Für einen kleinen Ort wie Roßthal sei das kaum zu stemmen. Eine Möglichkeit wäre, den Ort an den Zweckverband der Ittelhofener Gruppe anzuschließen. Denkbar wäre hier eine Leitung von Wattenberg nach Roßthal. Die Verwaltung arbeite an einer sinnvollen Lösung. Die Roßthaler Bürger werden dabei laut Verwaltung eingebunden. (ugu)

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