MyMz
Anzeige

Advent

Weihnachts-Flair auf der Parsberger Burg

Von Glühwein bis zum Wildschweinburger: Der Markt ist wegen seines besonderen Ambientes für viele Parsberger Pflicht.
Von Vera Gabler

In den Burggärten unterhalb der Burgmauer trafen die ersten Besucher bereits vor Einbruch der Dunkelheit ein. Foto: Gabler
In den Burggärten unterhalb der Burgmauer trafen die ersten Besucher bereits vor Einbruch der Dunkelheit ein. Foto: Gabler

Parsberg.Zur Adventszeit ist der Besuch wenigstens eines Weihnachtsmarktes in der Region Pflicht und eine lieb gewonnene Freizeitbeschäftigung – man kann eine handgefertigte Holzfigur für die Krippe kaufen, sich mit selbst gemachten Liköre, Marmeladen oder Honigprodukten eindecken und am Glühweinstand eine Tasse Glühwein trinken. So auch bei der Parsberger Burgweihnacht.

Dass die Burgweihnacht so gut läuft, dafür sind die Menschen zuständig, die hinter dem Markt stehen – allen voran die Budenwichtel Andreas Schmid, Bernhard Schmid, Manuel Ploss und Stefan Landfried, die Ansprechpartner im Namen des Tourismusverbandes Parsberg-Lupburg sind.

Die vier Männer stellten zusammen mit mehr als 20 Helfern vergangene Woche 36 Buden auf, die am Freitag bezogen wurden. Wer sind aber die Budenbesitzer für ein Wochenende, was verkaufen sie – und was machen sie mit dem Erlös? Die MZ besuchte die Parsberger Burgweihnacht rund um die Burg, um an jeder Bude halt zu machen.

Vereine stellen sich vor

Nach einer kurzen Wanderung die Burgstraße hinauf wird man an der ersten Bude vor dem Burgsaal vom THW willkommen geheißen. Schon seit mehr als fünf Jahren sind die Helfer am Weihnachtsmarkt vertreten, schenken Glühwein und Punsch aus und nutzen zugleich die Gelegenheit, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Den Verein vorzustellen, das sind auch die Ziele des Heimat- und Volkstrachtenvereins, der Flyer auslegt, sowie des noch jungen Vereins „Horer Euro Dogs“ im Burggarten. Glühwein gibt es in allen Variationen – da kommen dem Besucher die Bude mit der Kaffee-Rösterei sowie der Burgsaal mit der Weinhandlung Krotter recht, um sich an Kaffee und Gebäck zu stärken.

Calamari und Gyros sind der Geheimtipp an der Bude von Stefan Landfried, während der Arbeitskreis Humpen-Bumpen eine Bude weiter vor dem Burgsaal die Glühbirne von 20 bis 60 Watt anbietet.

Die Burgweihnacht

  • Burgkeller:

    Neben dem Außenambiente gab es auch Zugang zu den Kellern, in welchen die Besucher sich mit Getränken von Kaffee bis Schnaps aufwärmen konnten.

  • Innenhof:

    Der Hof war wegen der Baustelle in diesem Jahr gesperrt, 2019 sollen aber auch im Hof wieder Buden aufgestellt werden.

  • Alpakas:

    Die Tiere aus Hörmannsdorf wurden viel bestaunt.

Der Jägerverein Jura hat in diesem Jahr Premiere. Zum einen gab es eine musikalische Begrüßung durch die Jagdhornbläser, zum anderen konnte man sich an der Bude über das Wild aus der Region informieren. Ebenfalls Informationen über das Thema Wild und den ParsBurger vom Wildschwein gibt es an der Bude von den Jägern aus Darshofen. Zwischen den Bewirtungsbuden kommt das Angebot an Holzdekorationen von Bernhard Frohna aus Winkelhaid gerade recht.

Michaela Hierl-Gatzhammer aus Lupburg bietet schon seit vier Jahren ihre Handarbeiten aus Keramik zum Kauf an.

Eine Tasche für Einkäufe bewährt sich immer, denn bei Thomas Lang aus Waldhausen können Wurstgläser eingekauft werden, an der Bude von der Partnerstadt vic le comte gibt es Käse, Wein und die scharfen Messer aus der Stadt Thiers. Familie Dechant aus Kallmünz, Herbert Vierthaler aus Thannbrunn und Stefan Bayerl aus Raitenbuch bieten Holzartikel, Familie Gundermann und Familie Frühling Handarbeiten sowie Liköre und Marmeladen an.

Spiralkartoffeln sind begehrt

Und auf dem Nachhauseweg kann man sich noch den Burgtrunk bei der Kolpingsfamilie munden lassen, Langos gibt es vor dem Burgturm, bei Zora Grillspezialitäten und beim Pädagogischen Zentrum Plätzchen. Bei der Schmankerlbude von Pauline Schrems kann man ebenfalls einen Stopp einlegen, um später beim Team des Mittelalterfestes noch die begehrten Spiralkartoffeln zu essen. Den Markt runden der Parsberger Imker Anton Fiegl, die Wasserwacht, Rudi Rödl, das Früchtehaus Beer und „Mister Falafel“ mit arabischer Küche ab.

Weitere Nachrichten aus der Region Neumarkt lesen Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht