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Weihnachtspäckchen für die Ukraine

Die Geschenke aus der Region erreichen die Kinder noch vor Heiligabend.
von Franz Guttenberger

Die Damen aus Raitenbuch (l) und Elli Bruckschlögl (r) von der Tafel Beilngries sammelten fleißig mit. Foto: Franz Guttenberger
Die Damen aus Raitenbuch (l) und Elli Bruckschlögl (r) von der Tafel Beilngries sammelten fleißig mit. Foto: Franz Guttenberger

Oening.Jedes Jahr werden bayernweit Weihnachtspäckchen für Kinder in der Ukraine gesammelt. Es ist mittlerweile schon eine gute Tradition, dass Pfarreien, Schulen und Einrichtungen aus Oberpfalz, Oberbayern, Schwaben, Franken und Niederbayern sich an den Hilfsaktionen für die Caritas in der Ukraine beteiligen, die von der Aktionsgemeinschaft Kyrill und Methodios e.V. Eichstätt und ihrem Vorsitzenden, Archimandrit Dr. Andreas-A. Thiermeyer, koordiniert und durchgeführt werden. Thiermeyer wohnt im Pfarrhaus in Oening.

Die Weihnachtspäckchen-Aktion ist die vierte Aktion des Vereins. Bei den drei vorausgegangenen wurden Krankenhausbetten, Rollstühle, Hygieneartikel, Bettwäsche, Schultaschen und Schreibmaterialien gesammelt.

Tatkräftig beteiligten sich an der Weihnachtspäckchen-Aktion: die Pfarrei Oening/Raitenbuch, die Tafel und der Lions Club Beilngries, die Wallfahrt Habsberg, das Klinikum Amberg, Schüler des Gabrieli-Gymnasiums Eichstätt, die Pfarreien Titting und Ellingen, die Wallfahrt Wemding, Schüler des Gymnasiums Vilshofen, der Mittelschule Vilshofen, der Grundschule Alkofen-Pleinting, der Grundschule Aldersbach-Beutelsbach, der Grundschule Künzing-Gergweis und des Adalbert-Stifter-Gymnasiums Passau.

Mit einer Mischung aus nützlichen und schönen Dingen im Wert von jeweils 20 bis 30 Euro wurden die Päckchen gefüllt und liebevoll verpackt – Dingen, die für Normalverdiener in der Ukraine, wo das durchschnittliche Monatsgehalt gerade einmal bei umgerechnet 50 bis 100 Euro liegt, kaum erschwinglich sind.

Pfarrer Myroslav Rusyn, der Direktor der Caritas Uzhgorod/Mukachevo holte mit drei weiteren Priestern die insgesamt über 1000 Geschenke aus Bayern ab und wird sie zusammen mit Bischof Milan Sasik noch vor Weihnachten in seiner Diözese Uzhgorod in Transkarpatien/Ukraine verteilen. Die Not in seiner ukrainischen Heimat ist groß: Für viele Kinder aus bedürftigen Familien, Stumme, Sehbehinderte und Waisenkinder, deren Väter im Krieg in der Ost-Ukraine gefallen sind, wird das kleine Päckchen aus Bayern wohl das einzige Weihnachtsgeschenk überhaupt sein.

Andreas Thiermeyer kennt den Bischof von Uzhgorod persönlich, er weiß um ihre Sorgen dort. Im letzten Jahr war er selber vor Ort und half bei der Verteilung der Päckchen mit und durfte die Freude der Kinder und ihrer Familien erleben. Sein aufrichtiger Dank gilt allen Helfern und Spendern.

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