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Veranstaltung

Weltmusik in Parsberger Kirche

Der Chor Cantores, das Parsberger Kammerorchester und ein Percussionensemble geben ein meditatives Konzert.
Von Günter Treiber

Erneut kommen Cantores und Kammerorchester in der St. Andreas Kirche zusammen. Foto: Günter Treiber
Erneut kommen Cantores und Kammerorchester in der St. Andreas Kirche zusammen. Foto: Günter Treiber

Parsberg.Im Rahmen des „Parsberger Herbst“ gibt es am 10. November, um 17 Uhr, in der St. Andreas Kirche Musik zum Thema „Meditatives Konzert mit Weltmusik von Karl Jenkins“. Die Leitung hat Marga Meinl. Es treten auf der Frauenchor Cantores, das Kammerorchester Parsberg sowie ein Percussions Ensemble. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, es werden aber gerne Spenden angenommen.

„Es wird eine etwas ungewöhnliche Musik sein“, erläuterte Marga Meinl im Gespräch mit der Mittelbayerischen, „aber durchaus hörenswert und in ein Gotteshaus passend“. Dazu gebe es natürlich einiges zu erklären, meinte Meinl weiter. So unter anderem der Begriff „Weltmusik“.

Den Begriff erwähnte 1905 erstmals der deutsche Musiktheoretiker Georg Capellen und meinte damit die universale Musik der Zukunft. Heute steht der Begriff, in der fortschreitenden Globalisierung, für Mischformen aus westlichen und nichtwestlichen Musikpraktiken und in der Summe der verschiedenen Musiken der Welt, bei der Musiker aus verschiedenen Kulturkreisen zusammenkommen.

Bunte Mischung aus Folklore

Die Leiterin des einmaligen Konzertes, Marga Meinl, konkretisiert die Weltmusik anders. Da hier keine Musiker aus anderen Kulturkreisen zusammenkommen, werden Musiken aus diesen Kulturkreisen gesungen und gespielt. So werde man eine bunte Mischung aus Folklore, also ethnischer Musik, etwas Klassik, aber auch populäre Elemente hören und das in einer eigenen erfundenen Sprache.

Das Konzert

  • Aufführung:

    Sie findet am 10. November um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche ins Parsberg statt.

  • Eintritt:

    Frei, Spenden werden gerne angenommen.

  • Mitwirkende:

    Es wirken mit die Cantores, geleitet von Marga Meinl, der Frauenchor umfasst 26 Sängerinnen, das Percussion-Ensemble und das Kammerorchester Parsberg.

Damit kommt Marga Meinl zur nächsten Erklärung. Die an diesem Abend vorgetragenen Melodien stammen samt und sonders von dem walisischen Oboisten und Komponisten Karl William Pamp Jenkins. Sir Karl William Pamp Jenkins wurde am 17. Februar 1944 in Penclawdd, Wales geboren, seit 1975 ist er mit der walisischen Musikerin Carol Barratt verheiratet, die auch die Texte zu einigen seiner Werke verfasste.[ Jenkins konnte sich in seinen Werke für keine Sprache entscheiden. Da erfand er einfach eine eigene Sprache, die wohl kaum jemand verstehen werde. Es sei eine Mischung aus verschiedenen Sprachen. Marga Meinl meinte mit einem Lachen: „Da wird jeder gleich wenig verstehen“. Herausragend an diesem frühen Abend seien die Stücke „Palladio“, ein sogenanntes Concerto Grosso in den drei Sätzen Allegretto, Largo und Vivace sowie „Adiemus“.

Sprache wird bedeutungslos

Da verbindet Jenkins harmonischen Chorgesang und Orchester in einer ethnischen Art. Wie angesprochen verwendet Jenkins eine eigene Sprache, sie besteht aus erdachten Silben und Wörtern, womit die Sprache bedeutungslos wird und die Stimme als Instrument in den Vordergrund treten kann. Der Frauenchor Cantores singt begleitet vom Kammerorchesters und dem Percussions-Ensemble. Das Kammerorchester wird aber auch zwei Stücke ohne Chor hören lassen.

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