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Bildung

WGG beschäftigt sich mit Digitalisierung

Elftklässler des Neumarkter Gymnasiums beschäftigten sich mit dem Megatrend und bekamen Einblicke in die Entwicklungen.

Die Schülerin trägt in Neumarkt Thesen zur Digitalisierung vor. Foto: Yvonne Westiner
Die Schülerin trägt in Neumarkt Thesen zur Digitalisierung vor. Foto: Yvonne Westiner

Neumarkt.Auch die Schule reagiert auf die Anforderung, die der Megatrend Digitalisierung mit sich bringt. Gerade haben alle bayerischen Schulen spezielle Lehrpläne entworfen, um ihre Schüler und Schülerinnen auf wichtige Aspekte der digitalen Zukunft vorzubereiten.

Man braucht vor allem aber flexible Konzepte, die mit den permanenten Veränderungen Schritt halten und aktuellste Entwicklungen im Blick haben. Um dieses Ziel einzulösen und in Sachen Digitalisierung am Puls der Zeit zu bleiben, findet am Willibald-Gluck-Gymnasium schon seit drei Jahren eine Veranstaltungsreihe statt: „WGG 4.0 -Digitalisierung – Ein Megatrend unserer Zeit“. So bekamen die Schülerinnen und Schüler der Q11 am Dienstag Einblicke in aktuelle Fragen zum Thema und erhielten eine Art Upgrade in Sachen Digitalisierung.

Digitalisierung

  • Reaktion:

    Auch die Schule reagiert auf diese Herausforderung. Gerade haben alle bayerischen Schulen spezielle Lehrpläne entworfen, um ihre Schüler auf Aspekte der digitalen Zukunft vorzubereiten.

In Zusammenarbeit mit externen Partnern wurden Workshops angeboten, die verschiedene Aspekte der digitalen Entwicklung abdeckten. So konnten etwa mithilfe von VR-Brillen Touren durch virtuelle Welten unternommen werden, die Jugendlichen erprobten die Programmierung von Robotern, arbeiteten gemeinsam an einer einfacher künstlichen Intelligenz und erlebten, wie man mittels Hologrammtechnik virtuelle Gegenstände ins Klassenzimmer holt. Doch auch die Diskussion über Nutzen und Risiken dieser technischen Neuerungen kam nicht zu kurz. So wurden etwa Seminare angeboten, die Fragen stellten wie: Welchen Stellenwert wird Digitaltechnik in der Zukunft der medizinischen Pflege haben? Wie kann sinnvoll und zielführend mit einer immer größer werdenden Datenmenge umgegangen werden? Was heißt arbeiten im Digitalzeitalter? Wie viel Mensch steckt in künstlicher Intelligenz?

In den Workshops begegneten die Schüler dabei Wissenschaftlern oder Vertretern aus Verwaltung und Wirtschaft und konnten so womöglich schon erste Kontakte in die bereits digitalisierte Berufswelt knüpfen.

Wie in den Einzelseminaren wurde auch in der abschließenden Podiumsdiskussion deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler großes Interesse und durchaus auch ein kritisches Bewusstsein für die aufgeworfenen Fragen hatten. So brachten sie Thesen, die zuvor in den Workshops erarbeitet worden waren, mit in die Diskussion ein und bewiesen dabei einen wirklich differenzierten Blick.

Die Organisatorinnen des Seminars, Ulrike Englert und Yvonne Westiner, beide Lehrerinnen am WGG, waren daher vollauf mit dem Tag zufrieden und hielten fest: „Wenn solche gehaltvollen Thesen von unseren Schülern kommen, dann war die Veranstaltung sicher ein voller Erfolg.“

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