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POLITIK

Willenhofener fordern Tempo-Limit

Nach dem Willen der Bürger soll auf der Staatsstraße künftig 80 km/h gelten.
Von Günter Treiber

Willenhofener Bürger sehen hier eine Gefahrenquelle.  Foto: Günter Treiber
Willenhofener Bürger sehen hier eine Gefahrenquelle. Foto: Günter Treiber

PARSBERG.Bei den Bürgerversammlungen in den Ortsteilen Willenhofen und Klapfenberg haben sich die Bürger zufrieden gezeigt und stellten nur wenige Ansprüche. Ging es in Klapfenberg um das Anbringen einer Leitplanke an der Ortsstraße nach Pathal, machten die Willenhofener auf eine Gefahrenquelle an einer Einmündung zur Staatsstraße aufmerksam.

An der Einfahrt nach Willenhofen aus Richtung Regensburg, darf man 100 km/h schnell fahren, was auch meist so gefahren wird, da es außerdem bergab geht. Noch weit vor dem Ortsschild führt nach rechts eine Zufahrt nach Willenhofen, so dass Linksabbieger oder Fahrer aus dem Dorf Schwierigkeiten haben, sich sicher einzuordnen.

Nach Auskunft von Bürgermeister Josef Bauer sei es aber nicht möglich, das Ortsschild, wie vorgeschlagen, zu versetzen. Das zuständige Straßenbauamt sagt, dass es dazu eine beidseitige Bebauung geben müsse, was hier nicht gegeben sei. Als Kompromissvorschlag wurde angeregt, die Geschwindigkeit auf 80 km/h zu reduzieren. „Wir werden das in einer Verkehrsschau angehen“, versprach Bauer. Die Dorferneuerung sei nun doch noch nicht ganz beendet, sagte Bürgermeister Bauer. Mit Kosten von insgesamt 270 000 Euro, auf die Stadt entfallen etwa 50 Prozent, wurden sowohl die Bushaltestelle an der Staatsstraße neu gestaltet als auch der Buchenweg in einen gut befahrbaren Zustand versetzt.

Nun gehe es um das Pfarrhaus, das zum Verkauf anstand, da es nicht mehr benötigt werde. Der Stadtrat hatte sich dazu entschlossen, das Gebäude zu kaufen, was auch schon erfolgt sei. Man plane, den Zweckbau zu sanieren und ein Wohngebäude daraus zu machen, informierte Bauer.

Seitens der Dorferneuerung gebe es ein Sonderprogramm, so dass man Zuschüsse erwarten könne, erklärte der Bürgermeister. Dass das Gebäude in die kommunale Hand übergeht, dafür bedankte sich Martin Reindl im Namen der Kirchenverwaltung.

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