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Region Neumarkt
Donnerstag, 26. April 2018 20° 3

Verkehr

Winterdienst: 10 540 Stunden im Einsatz

130 Mitarbeiter des Bauhofs sind unterwegs, um im Winter die Straßen befahrbar zu machen. Die Verantwortlichen zogen Bilanz.
von Gerhard Hahn

Stadtbaumeister Matthias Seemann, Oberbürgermeister Thomas Thumann, Bauhofleiter Richard Willjung und Winterdienst Einsatzleiter Josef Gottschalk (v.l.) zogen eine Bilanz zum bisherigen Winterdienst in Neumarkt. Foto: Hahn

Neumarkt.Vor den Salz- und Granitsplithallen im Städtischen Bauhof Neumarkt zogen sie die Bilanz zum diesjährigen Winterdienst: Oberbürgermeister Thomas Thumann, Stadtbaumeister Matthias Seemann, der Leiter des Bauhofs, Werkmeister Richard Willjung, und der Winterdienst Einsatzleiter, Vorarbeiter Josef Gottschalk.

Allerdings: Eine wirklich finale Bilanz ist es nicht. Die Zahlen schließen am 15. März – und danach kann es natürlich auch noch schneien. Auch für diesen Fall sei die Stadt gerüstet: Es gebe noch genügend Reserve an Streumitteln, hieß es beim Pressetermin.

OB Thumann sagte, er freue sich in erster Linie, dass es bislang keinerlei Unfälle gegeben habe. Der Zehn-Jahres-Durchschnitt der Kosten liege bei 840 000 Euro: Ausreißer nach oben seien die Jahre 2009/10, 2010/11 und 2012/13 gewesen. Heuer habe man den Durchschnitt deutlich unterschritten. Rekordjahr sei 2010/11 mit Kosten von 1 316 470 Euro gewesen. Auch im Vergleich zum Vorjahr seien es aktuell noch einmal 14 000 Euro weniger.

Sowohl Thumann als auch der Stadtbaumeister freuten sich, dass es praktisch keine Beschwerden aus der Bevölkerung gegeben habe. Sie dankten den Bürgern und den Mitarbeitern des Bauhofs. Bei letzteren haben laut Willjung allerdings schon einige Bürgern ihrem Unmut Luft gemacht. Willjung sagte dazu, er wolle daran erinnern, dass täglich morgens um 2.30 Uhr entschieden werden müsse, wer ausrückt: der kleine Trupp –oder der große Trupp mit bis zu 50 Mann in 18 Räumfahrzeugen plus Handtrupps. Dazu werde entschieden, ob kleines oder großes Gerät benötigt werde. Die Arbeiter sollten ja auch nicht umsonst ausrücken. Um Routine zu bekommen, gebe es auch Kontrollfahrten. Natürlich würden auch die Wetterberichte zurate gezogen.

Das komplette Bauhofteam mit 130 Mann sei bei Schnee und Eis im Einsatz. Dabei seien 10 540 Stunden geleistet worden. Rund 17 000 Tonnen Salz, dazu noch 2000 Tonnen Granitsplit (der wieder eingeholt werden muss) seien gestreut worden. Durchschnittlich sei man an 91 Tagen pro Winter im Einsatz: In diesem Jahr seien es bisher 83 gewesen. Der Bauhofleiter dankte den Kollegen, die gerade in der Zeit der Grippewelle aushalfen. Sie seien auch an freien Tagen eingesprungen. Begonnen werde immer mit den großen Stadteinfahrtsstraßen, dann gehe es Richtung Innenstadt. Pro Bürger koste der Winterräumdienst jedem Einwohner rund 20 Euro im Jahr an Steuergeldern.

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