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Wo Umweltschutz anfängt

Jahresversammlung des OGV Kottingwörth war gut besucht.
Konrad Leidl

Referentin Annemaria Drüschler aus Nürnberg warb für ökologische Gärten.  Foto: Konrad Leidl
Referentin Annemaria Drüschler aus Nürnberg warb für ökologische Gärten. Foto: Konrad Leidl

Beilngries.Steffen Freytag, der neue Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Kottingwörth, präsentierte den zahlreichen Mitgliedern bei seiner ersten Jahresversammlung eine umfangreiche Tagesordnung und einen Fachvortrag von Annemarie Drüschler aus Nürnberg. Sie ist seit vielen Jahren aktiv in der Gartenbauberatung tätig.

Nach dem Totengedenken für die Mitglieder Ludwig Richter und Helga Zehentmeier wurden neun OGV-Mitglieder geehrt, die im vergangenen Jahr runde Jubiläen ab 70 feierten. Bevor dann die üblichen Tagesordnungspunkte abgearbeitet wurden, bekamen die Anwesenden durch den ausführlichen Vortrag von Annemarie Drüschler über das „Gärtnern in Zeiten des Klimawandels“ viele Informationen und praktische Anregungen. Die Referentin warb grundsätzlich immer wieder für ein ökologisches Gärtnern. Für den Gemüsegarten schlug sie die Verwendung von samenfesten und altbewährten Sorten vor. Ganz wichtig seien Mischkulturen und die Beachtung von Fruchtfolgen. Auch eine Gründüngung sei sehr hilfreich. Drüschler schloss ihren Vortrag mit der Empfehlung „beobachten, Mut zum Experimentieren und nicht aufgeben“.

Nach Ansicht des Vorsitzenden gebe es zu viele „Fördermitglieder“, aber zu wenige wirklich Aktive. Viele lobende Worte fand er für seine Vorstandsmitglieder Tanja Lederer und Stefanie Koller. Freytag warb für das Engagement im Verein mit den Worten: „Hier kann der Umweltschutz anfangen – vor Ort.“ Dann standen der Vereinsbeitrag und der Bezug der Verbandszeitschrift im Mittelpunkt. Ein Austritt aus dem Verband kam für Freytag nicht in Frage, Die Versammlung stimmte für die Kündigung des Zeitschriftenbezugs.

Anschließend stand die Häckselaktion wegen der geringen Helferzahl auf der Agenda. Nachdem sich jedoch spontan fünf Anwesende schon zur Mithilfe verpflichteten, findet dies erneut am 4. April statt.

Zum Schluss kamen Wünsche und Anträge zur Sprache. So wurden Pflegemaßnahmen im „Schulgarten“ am Bergl ins Auge gefasst und die Wiederbelebung eines Pflanzenbasars sowie ein Büchertisch am Dorffest-Sonntag angeregt. Für einen Besuch der Landesgartenschau in Ingolstadt sollen eventuell Fahrgemeinschaften organisiert werden. Angemahnt wurde auch die Bekämpfung des Giersch am Containerplatz. (uld)

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