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Satzungsänderung

Woffenbach: Ehrenamtspauschale ist da

Bis zu 720 Euro können BSC-Funktionäre nun bei ihrer Steuererklärung absetzen.
Von Gerhard Hahn

Diese Mitglieder wurden für ihr Treue zum Verein ausgezeichnet. Foto: Hahn
Diese Mitglieder wurden für ihr Treue zum Verein ausgezeichnet. Foto: Hahn

Neumarkt.Bis zum Tagesordnungspunkt VII, „Anträge“, als es um eine in den letzen beiden Jahren immer wieder hinausgeschobene Satzungsänderung zugunsten einer Ehrenamtspauschale ging, plätscherte die 67. Mitgliederversammlung des BSC Woffenbach fast geräuschlos dahin.

Freilich waren nur 30 Stimmberechtigte des mit den Abteilungen Fußball (465 Mitglieder), Turnen (268), Gymnastik (196), Tennis (151) Dance & More (87), Bodysport (79), Tischtennis (77) und weiteren BSC-Unterstützern, zu denen auch die Woffenbacher Bauernbühne zählt, in den Saal der „Au“ gekommen. BSC-Vorsitzender Peter Schnell musste allerdings einige wegen Grippe entschuldigen, darunter auch Abteilungsleiter.

Der BSC- Gesamtvereinsvorsitzende dankte in seinem Rechenschaftsbericht den Helfern bei vielen geselligen Terminen, aber auch bei Renovierungsarbeiten. Flutlicht, Ballfangzäune, eine neue Entwässerungsdrainage für den Kleinfeldplatz, Umkleiden und die Jugendraum-Renovierung mit technischer Aufrüstung galt es zu bewerkstelligen. Auch das Dach über dem Saal benötigte wegen des Eindringens von Regenwasser eine Erneuerung, ebenso die Dachrinnen des Ballhäuschens. Die Vereinsgaststätte bekam einen neuen Verdampfer und die Bänke und Stühle galt es neu zu beziehen.

Hitzige Aussprache

Keine Beanstandungen gab es zu den beiden Vereinskassen. Die anwesenden Abteilungsleiter gaben kurze Rechenschaftsberichte über das abgelaufen Sportjahr ab. Nachdem der neue Vereinssatzungspunkt § 4, Vergütung für Vereinstätigkeit, vorgelesen war, ging es an die Aussprache, die recht hitzig wurde. Befürworter und Gegner steigerten sich zusehends und sogar eine persönliche Beleidigung – „Querulant“ – musste sich ein langjährig verdienter BSC-Funktionär anhören, der selbst nie einen pekuniären Vorteil annahm, jedoch in diesem Falle nur den veröffentlichen Zeitraum zur Abstimmung monierte.

Nach einigem Hin und Her gab es 23 Ja-Stimmen, ein Nein und drei Enthaltungen. Drei Stimmberechtigte hatten vor der Abstimmung den Saal verlassen. Nach der mehrheitlichen Zustimmung zu dieser Satzungsänderung können die ordentlich gewählten BSC-Funktionäre nun jährlich mit bis zu 720 Euro eine Spendenquittung zur individuellen Steuerersparnis erhalten.

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