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Feier

Woffenbach feiert Doppeljubiläum

Die Schlosskapelle Woffenbach und die Theo-Betz-Wohnstätte bieten beide „Heimat“ mitten in der Gesellschaft.
Von Michael Schrafl

  • Mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffneten Lebenshilfe und Evangelische Kirche die Feierlichketen zum Doppeljubiläum. Foto: Schrafl
  • Die Fachschule für Heilerziehungspflege hatte eine Sinnesstraße mit Kiesel, Sägespänen, Stroh, Rindenmulch, Gras und Sand aufgebaut. Eine Wohltat für gestressten Füße: Wassertreten im vorbeifließenden Bächlein. Foto: Schrafl
  • Immer umlagert sind das Glücksrad und die Wurfmaschine der Kolpingsfamilie Woffenbach. Hier können die Besucher ihr Glück versuchen und viele kleine schöne Dinge gewinnen. Der Erlös kommt der Togo Hilfe zugute. Foto: Schrafl
  • Der Schützenverein „Alte Linde“ bietet ein Schnupperschießen mit dem Luft- und Lichtgewehr sowie mit dem Blasrohr (neuer Trendsport) an, der BSC Woffenbach Torwandschießen. Die Teilnehmer haben Riesenspaß dabei. Foto: Schrafl

Woffenbach.Mit einem ökumenischen Gottesdienst und mit einem bunten Programm rund um den Schlosspark feierten am Pfingstsonntag Lebenshilfe und Evangelische Kirche in Woffenbach gemeinsam das Doppeljubiläum „20 Jahre Theo-Betz Wohnstätte“ und „50 Jahre Schlosskapelle Woffenbach, Evangelische Gottesdienste“. Großes Lob von allen Seiten ernteten die Vereine für ihr Engagement bei der Ausrichtung des Festes.

Dank an die Organisatoren

Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft bereitet am offenen Feuer in einem großen Topf eine leckere Gulaschsuppe für die Gäste zu. Barbara Fuchs, Hildegard Grad und Helmut Ostalecki haben alle Hände voll zu tun.  Foto: Schrafl
Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft bereitet am offenen Feuer in einem großen Topf eine leckere Gulaschsuppe für die Gäste zu. Barbara Fuchs, Hildegard Grad und Helmut Ostalecki haben alle Hände voll zu tun. Foto: Schrafl

Posaunenchor, Schüler der Grundschule sowie Mitarbeiter und Bewohner der Theo-Betz-Wohnstätte hatten den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Willibald mitgestaltet. Pfarrer Armin Ehresmann konnte hierzu eine Vielzahl prominenter Gäste begrüßen: aus Kirche, Politik, Lebenshilfe, Vereinen und Organisationen.

Wie Pfarrer i.R. Ernst Herbert in seiner Predigt sagte, feiern Christen Pfingsten als den Geburtstag der Kirche und als Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes. „Es ist unser Auftrag“, so Pfarrer Herbert, „unseren Glauben an andere Menschen weiterzugeben und in Liebe füreinander da zu sein. Gott liebt alle Menschen, auch die, die es besonders brauchen, nicht übergangen zu werden, sondern dazuzugehören.

Unser Zusammenleben in der Gemeinschaft kann nur dann funktionieren, wenn wir Christen den Mut haben, das zu sagen, was uns wichtig ist - dazu gehöre auch der Glaube. Am Schluss des ökumenischen Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Ehresmann schon einmal bei allen Organisatoren der Jubiläumsfestlichkeiten.

Weitere Bilder vom Doppeljubiläum finden Sie hier:

Dekanin Christiane Murner zeigte sich von der Schlosskirche beeindruckt: „ein Juwel“ und für die Menschen ein Stück geistige Heimat. Beeindruckt zeigte sie sich auch von den Woffenbacher Bürgern: „Sie stehen zusammen. Die Menschen der Lebenshilfe sind hier integriert. Jeder wird hier wertgeschätzt.“

Dr. Wilhelm Bauer, 1. Vorsitzender der Lebenshilfe Neumarkt, sagte: „Wir freuen uns, dass wir hier mit der Wohnstätte eine Heimat gefunden haben und das mitten in der Gesellschaft. Bauer würdigte das gute Miteinander von Lebenshilfe, Kirchen und Vereinen. Sein Dank galt auch der Stadt. „Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, Fürsorge zu haben für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.“

Spiel- und Mitmachstationen

Die Glückwünsche von Oberbürgermeister Thomas Thumann und der Stadt überbrachte 2. Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger. „Begegnungen bereichern unser Leben. Einfach schön, dass Woffenbach so bunt, so ökumenisch und so inklusiv ist“, sagte sie.

Der Obst- und Gartenbauverein bietet süffigen „Hugo“ und Brotaufstriche mit Kräutern aus dem „Garten der Sinne“ an. Monika Maier spielt auf der Steierischen. Kinder pflanzen Sonnenblumen und basteln Blumenstecker.  Foto: Schrafl
Der Obst- und Gartenbauverein bietet süffigen „Hugo“ und Brotaufstriche mit Kräutern aus dem „Garten der Sinne“ an. Monika Maier spielt auf der Steierischen. Kinder pflanzen Sonnenblumen und basteln Blumenstecker. Foto: Schrafl

Der katholische Pfarrer Ewald Scherr: „Wir freuen uns über 50 Jahre ökumenisches Miteinander. Es war eine gute Entscheidung, die Schlosskapelle der evangelischen Kirche zu überlassen.“ Stellvertretender Landrat Helmut Himmler: „Die Lebenshilfe ist ein Segen für den ganzen Landkreis.“

„Der Reichtum einer Stadt misst sich vor allem daran, wie Menschen miteinander umgehen“, so MdB Alois Karl im Grußwort. Bei strahlenden Sonnenschein, feierten die zahlreichen Besucher das „Fest der Begegnungen“: bei Musik und Tanz, Kirchen- und Hausführungen, bei Barockkonzert, Spiel- und Mitmachstationen, bei Essen und Trinken und bei vielen guten Gesprächen.

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