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Bauhof

Zugang zu Container wird überprüft

Um die Anlieferung für die Bürger zu erleichtern, wird auf Antrag der SPD und ABGS in Seubersdorf beraten.
Von Vera Gabler

Die Gemeinde will prüfen, ob der Zugang zu den Containern benutzerfreundlicher werden kann. Foto: Gabler
Die Gemeinde will prüfen, ob der Zugang zu den Containern benutzerfreundlicher werden kann. Foto: Gabler

Seubersdorf.Im Rahmen der Bürgerbefragungen der SPD Seubersdorf war die Containeraufstellung im gemeindlichen Bauhof ein Thema, das am Donnerstag bei der Gemeinderatssitzung im Rathaus diskutiert wurde. Die SPD und die ABGS (Aktive Bürger der Gemeinde Seubersdorf) hatten beantragt zu prüfen, ob die Aufstellung von begehbaren Containern, die Anschaffung von Betonblocksteinen oder die Einlassung der Container in den Boden möglich ist.

Bürgermeister Eduard Meier erklärte, dass bereits ein rund ein Meter hoher Großflächencontainer für das Einwerfen von Grüngut aufgestellt wurde. Was die Anlieferung von Sperrmüll betreffe – der Anlieferer muss die Sachen über eine Treppe in den Container werfen – verwies Meier auf das Angebot des Landkreises, Sperrmüll vom eigenen Grundstück abholen zu lassen. „Und das unentgeltlich, während man im Bauhof zur Kasse gebeten wird.“ Gemeinderat Josef Schlierf (SPD) wies darauf hin, dass man mit dem Antrag lediglich um eine Prüfung bitte. Bei fünf Gegenstimmen wurde dem Antrag zugestimmt.

Haushalt 2018

  • Ausgabereste:

    1, 3 Millionen Euro geplante Ausgaben wurden nicht in Anspruch genommen, diese sind in das Haushaltsjahr 2019 übertragen worden. Darunter fallen Abrissarbeiten und Erwerb von Bauland.

  • Außerplanmäßige Ausgaben:

    Zusatzausgaben aus dem Haushalt 2018 waren laut Kämmerin Kerstin Bäumel jederzeit finanziell gedeckt, der Gemeinderat genehmigte nachträglich die Ausgaben.

Ein weiteres Thema, das im Gemeinderat ausführlich diskutiert wurde, war die Vorstellung der Pläne für den Bau der Kindertagesstätte in der Nürnberger Straße, Ecke Bahnhofstraße. Bürgermeister Meier teilte mit, dass frühestens in zwei Wochen mit dem Abriss der Gebäude, ehemals Lagerhaus Rausch, begonnen werde. Der Plan von Architekten Michael Kühnlein sei bei der Regierung gelobt worden, so dass von einer hohen Fördersumme auszugehen sei.

136 Plätze werden benötigt

Die steigende Geburtenzahl und der vermehrte Zuzug von Familien habe gezeigt, dass die Gemeinde einen Bedarf von 136 Kindergarten- und Krippenplätze habe. Basierend auf diese Zahlen beschloss der Rat mit vier Gegenstimmen die Bedarfsanerkennung für einen viergruppigen Kindergarten und einer dreigruppigen Kinderkrippe. Die Gemeinderäte Andreas Steiner und Georg Götz riefen in Erinnerung, dass man doch wie bisher die Räume im Dorfhaus Wissing nutzen könne, da es für den Neubau ja nur einen festen Förderbetrag gebe. Die Ablehnung auf Bedarfserkennung mit der daraus resultierenden Bauplanerweiterung begründete Gemeinderat Josef Schlierf, damit, dass die SPD und die ABGS nach wie vor mit dem beschlossenen Standort in Seubersdorf nicht einverstanden seien.

Bei der Behandlung von Bauanträgen, unter anderem für die Errichtung eines Regenrückhalte- und Sickerbeckens im Baugebiet Daßwang und einer Lärmschutzwand für das Baugebiet Engelloh III herrschte Einstimmigkeit unter den 16 anwesenden Räten mit Bürgermeister Eduard Meier. Lediglich ein Befreiungsantrag von der Festsetzung zur Erhaltung der Heckenstruktur im Baugebiet Seubersdorf 3. Erweiterung eines Grundstückseigentümers, der anstelle der Hecke eine Stützmauer errichten wollte, wurde mehrheitlich abgelehnt.

Die Vergabe der Bauarbeiten für den Forstwirtschaftsweg „Lochweg“ bei Waldkirchen wurde einstimmig an die Firma Eichenseer und Sporer vergeben. Zur Vergabe der Landschaftsbauarbeiten am Rathausvorplatz mit Bürgersaal und Bücherei sei nur ein Angebot abgegeben worden, welches zudem wesentlich über der Vorausberechnung lag, so Bürgermeister Meier.

Ausschreibung aufgehoben

Er schlug vor, die Ausschreibung aufzuheben und eine neue beschränkte Ausschreibung in die Wege zu leiten, was von den Räten einstimmig befürwortet wurde. Auch die Errichtung einer Verbundleitung zur Wasserversorgung bei Krappenhofen/Willmannsdorf zwischen der Gemeinde Seubersdorf und dem Zweckverband zur Wasserversorgung der Eichlberger Gruppe wurde wohlwollend zur Kenntnis genommen. Die Errichtung des Leitungsverbundes werde mit 50 Prozent gefördert. Dem Antrag auf Neubau eines Feuerwehrhauses in Wissing wurde einstimmig zugestimmt.

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