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Zweckverband: Lenz ist Vorsitzender

Der Zweckverband zur Wasserversorgung ist unter neuer Führung. Finanziell gesehen ist der Verband gut aufgestellt.
Von Franz Guttenberger

Walter Lenz ist der neue Vorsitzender der Wassergruppe. Christian Gerner (2. v. r.) ist sein Stellvertreter. Die Bürgermeister von Beilngries, Helmut Schloderer (2. v. l.), und von Dietfurt, 3. Bürgermeister Konrad Leidl (r.), gehören dem Ausschuss an.
Walter Lenz ist der neue Vorsitzender der Wassergruppe. Christian Gerner (2. v. r.) ist sein Stellvertreter. Die Bürgermeister von Beilngries, Helmut Schloderer (2. v. l.), und von Dietfurt, 3. Bürgermeister Konrad Leidl (r.), gehören dem Ausschuss an. Foto: Franz Guttenberger

Beilngries.Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Wolfsbuch-Paulushofener Gruppe mit Sitz in Beilngries wählte bei der Versammlung im Rathaus in Beilngries Walter Lenz zum neuen ersten Vorsitzenden. Lenz würdigte die Verdienste von Fehlner um den Zweckverband, der wirtschaftlich gut aufgestellt ist. In der Zeit von Fehlner seien rund eine halbe Millionen Rücklagen gebildet und der Zweckverband technisch gut ausgestattet worden.

Lenz dankte Geschäftsführer Robert Lenz für sein Engagement und ging kurz auf den Zweckverband ein. 15 Orte aus der Gemeinde Beilngries und fünf Orte aus der Stadt Beilngries gehören dem Verband an. Man besitze zwei gut funktionierende Brunnen, zwei Wasserspeicher und eine Reihe von Übergabeschächten. Der Verband habe zudem drei Notverbunde. Die Wasserversorgung für die rund 250 Hausanschlüsse seien gesichert.

In geheimer Wahl bestimmt

In geheimer Wahl wurde der Dritte Bürgermeister Christian Gerner aus Paulushofen zum Stellvertreter gewählt. In den Verbandsausschuss wurden zudem die beiden Bürgermeister von Beilngries (Helmut Schloderer) und Dietfurt (Bernd Mayr) gewählt. Zudem wurde Johann Hengl aus Zell in den Ausschuss gewählt. Als Mitglieder im Rechnungsprüfungsausschuss wurden Johannes Regnath, Thomas Schneider und Birgit Geißler bestellt. Vorsitzender ist Johannes Regnath aus Kottingwörth.

Der neue Vorsitzende Lenz berichtete über die verschiedenen Maßnahmen 2019. Im Baugebiet „Striegel“ in Neuzell wurde die Wasserleitung verlegt, im Paulushofen in der Salzstraße ein größerer Rohrbruch repariert und die Online-Zählerstanderfassung habe der Verband weiter vorangetrieben. Inzwischen seien 54 Prozent der Anschlüsse online erfasst. Nachdem 2015 und 2016 erhebliche Wasserverluste aufgetreten seien, habe sich dies wieder normalisiert, teilte Lenz mit.

Erfreuliche Ergebnisse

„Erfreulich“ nannte er die Befunde der chemischen Wasseruntersuchungen: Das Wasser habe eine gute Qualität, die Nitrat- und die Atrazinwerte seien im grünen Bereich. Positiv sei dabei die günstige Lage der Brunnen im Waldbereich. Auch die Landwirte trügen hierzu bei, indem sie umsichtig ihre Äcker bestellten, hieß es.

Seit Jahren hat der Zweckverband keine Schulden. Im Rechnungsjahr 2019 konnten erneut Rücklagen in Höhe von 70 102,53 Euro zugeführt werden. Geschäftsführer Robert Lenz erläuterte den Haushaltsplan. Die größeren Investitionen 2020 sind die Erschließung des Baugebietes Zell-Süd mit 70 000 Euro und das Baugebiet Grampersdorf „am Wasserturm“ mit 50 000 Euro.

Der Vorsitz

  • Walter Lenz:

    Lenz war zuvor 16 Jahre zweiter Vorsitzender der Wassergruppe. Er tritt die Nachfolge von Fehlner an, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierte und bei der Sitzung nicht anwesend sein konnte.

Der Haushaltsplan 2020 schließt im Verwaltungsplan in den Einnahmen und Ausgaben mit 412.600 Euro und im Vermögenshaushalt mit 250 000 Euro. Einstimmig wurde er verabschiedet. Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen. Ebenso wurde der Finanzplan für die Jahre 2019 bis 2023 beschlossen. Dabei sind im Jahr 2021 die Kosten für die Erschließung des Baugebietes in Paulushofen (80.000 Euro) und für die Wasserleitung „Am Haar“ in Paulushofen (70 000 Euro) die größten Brocken. Auf die Frage, ob sich die Trockenheit der letzten Jahre auch auf die Brunnen bemerkbar gemacht habe, sagte Geschäftsführer Lenz: „Zum Glück noch nicht.“

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