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Kommunalwah

Zwei Anläufe für ÖDP-Liste

Nun hat die Partei ihre Kandidaten für Lauterhofen beisammen. Ein Bewerber für das Bürgermeisteramt fand sich aber nicht.
Hans-Jürgen Hennig

Die Kandidaten der ÖDP in Lauterhofen: Monika Schönfelder-Hans, Michaela Fruth, Josef Sendlbeck, Hans-Jürgen Gerstner, Dominik Kurzendorfer, Wilfried Hans, Angelika Härtl, Ludwig Härteis, Peter Zollbrecht, Eveline Igl-Kraus, Wolfgang Branner (stellvertretender Kreisvorsitzender der ÖDP) und Andrea Kirzinger (von links) Foto: Hans-Jürgen Hennig
Die Kandidaten der ÖDP in Lauterhofen: Monika Schönfelder-Hans, Michaela Fruth, Josef Sendlbeck, Hans-Jürgen Gerstner, Dominik Kurzendorfer, Wilfried Hans, Angelika Härtl, Ludwig Härteis, Peter Zollbrecht, Eveline Igl-Kraus, Wolfgang Branner (stellvertretender Kreisvorsitzender der ÖDP) und Andrea Kirzinger (von links) Foto: Hans-Jürgen Hennig

Lauterhofen.Jetzt hat es geklappt. Im zweiten Anlauf hat die ÖDP von Lauterhofen ihre Liste für die Kommunalwahl beisammen. Die Wiederholung der Nominierungsversammlung vom 16. Dezember war angesagt, weil damals nicht die gewünschte Kandidatenanzahl erreicht wurde.

Im gleichen Tagungsort, dem Lauteracher Hof, begrüßte der Sprecher der Ortsgruppe, Hans-Jürgen Gerstner, die Anwesenden, die anschließend den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Wolfgang Branner als Wahlleiter bestimmten.

Jugendbetreuer soll gefunden werden

Bevor es zur Wahl ging, wurde noch kurz über einige Schwerpunkte der zukünftigen Lokalpolitik gesprochen. Zum Beispiel sprach Ludwig Härteis das Thema Jugendbetreuer an. Er sieht es als wichtig an, dass der Markt Lauterhofen eine Stelle für einen Jugendbetreuer schafft, der dann auch fest angestellt sein soll. Er würde eine wichtige Unterstützung für die größtenteils ehrenamtlich agierenden Betreuer oder Trainer in der Kinder- und Jugendarbeit sein. Diese Stelle soll die Ehrenamtlichen entlasten, unterstützen und wenn sie möchten, auch beraten. Eveline Igl-Kraus nannte sich scherzhaft den Reißnagel im Hintern der anderen Parteien und bezog sich damit auf das Thema des angedachten Seniorenzentrums von Lauterhofen, wozu sie auch schon einen Leserbrief geschrieben hatte.

Anschließend übernahm Wahlleiter Wolfgang Branner und ließ zunächst über die Reihenfolge der Kandidaten, auf der Liste abstimmen. Dann wurde über die gesamte Liste abgestimmt. Alle Etappen der Wahl erfolgten mit voller Zustimmung der Anwesenden. Allerdings gab es doch einen kleinen Wermutstropfen: es fand sich kein Kandidat für das Bürgermeisteramt.

Diese Kandidaten treten an

Ein interessanter Tagesordnungspunkt war die einzelne Vorstellung der Kandidaten, mit Alter, Beruf und welche Motivation sie für die Arbeit in der ÖDP sehen. Aufgestellt wurden folgende Kandidaten: 1. Monika Schönfelder-Hans, Markträtin, Lauterhofen, 2. Ludwig Härteis, Marktrat, Lauterhofen, 3. Eveline Igl-Kraus, Trautmannshofen, 4. Hans-Jürgen Gerstner, Lauterhofen, 5. Michaela Fruth, Lauterhofen, 6. Dominik Kurzendorfer, Trautmannshofen, 7. Maria Rammelmeier, Pettenhofen, 8. Wilfried Hans, Lauterhofen, 9. Sabine Kraus, Trautmannshofen, 10. Michael Matthäi, Lauterhofen, 11. Andrea Kinzinger, Lauterhofen, 12. Josef Säckel, Mettenhofen, 13. Angelika Härtl, Deinschwang, 14. Josef Sendlbeck, Freiberg, 15. Alfons Bleisteiner, Wilfertshofen und 16. Peter Zollbrecht, Lauterhofen. Als Ersatzkandidaten wurden nominiert: Christina Geitner, Engelsberg und Alexandra Schwarz, Lauterhofen.

Die Liste

  • Kandidaten:

    16 Kandidaten aus den verschiedensten Ortsteilen hat die ÖDP für die Kommunalwahl aufgestellt. Auch zwei Ersatzbewerber fanden sich.

  • Berufe:

    An Berufen ist bei den Lauterhofener Kandidaten der ÖDP-Liste eine große Palette vorhanden: Vom Bauvorarbeiter über den Heilpädagogen und Lehrer sowie Studenten bis zum IT-Fachmann reicht die Liste.

Monika Schönfelder-Hans gab abschließend noch bekannt, dass die ÖDP noch eine Hürde überwinden muss. Die Partei darf mit ihrer Kreistagsliste nur zur Kommunalwahl antreten, wenn bis zum 3. Februar mindestens 385 Wählerinnen und Wähler unterschreiben. Die entsprechende Liste liegt im Rathaus zur Unterschrift bereit. Mit dieser Unterschrift wird die ÖDP noch nicht gewählt, sondern nur dafür gesorgt, dass sie überhaupt zur Wahl zugelassen wird.

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