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Auszeichnung

Zwei Berschneider-Projekte prämiert

Der Landgasthof Meier und der Neubau der Fit AG überzeugten die Jury.

Johannes und Gudrun Berschneider freuten sich. Sie wurden doppelt ausgezeichnet.  Foto: Till Budde
Johannes und Gudrun Berschneider freuten sich. Sie wurden doppelt ausgezeichnet. Foto: Till Budde

Pilsach.Mit gleich zwei Projekten aus dem Landkreis Neumarkt ist das Architekturbüro Berschneider + Berschneider aus Pilsach ins Rennen um den diesjährigen deutschen Innenarchitekturpreis gegangen. Aus 113 eingereichten Projekten hat die Jury um Christine Degenhart, Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer, drei Preisträger und 27 Prämierte gewählt, die in einer Dokumentation veröffentlicht wurden.

Die Bekanntgabe von Preisträgern und prämierten Projekten fand im Rahmen des deutschen Architektentags am Sonntag in Berlin statt. Die ausgezeichneten Projekte von Berschneider + Berschneider sind zum einen das Bauvorhaben Landgasthof Meier in Hilzhofen, teilt das Architekturbüro mit. Der in dritter Generation geführte Landgasthof wurde umgebaut, saniert und erweitert. Mit Besinnung auf die Wurzeln wurden urige, traditionelle Elemente mit moderner, klarer Formensprache verbunden. Zum Zweiten der Neubau der Fit AG in Lupburg. Dabei handelt es sich um einen skulpturalen, hoch technologisierten Büroturm an der A3 zwischen Nürnberg und Regensburg.

Die markante äußere Hülle aus gelochten Edelstahl-Fassadentafeln changiert chamäleonartig im wechselnden Tages- und Sonnenlicht, im Inneren setzen sich die futuristische Architektursprache und die Verwendung außergewöhnlicher Materialien fort, teilt das Architekturbüro mit. So gibt es im Atrium frei schwebende Besprechungsboxen und die Wasserhähne in den Sanitärbereichen stammen aus den firmeneigenen 3D-Druckern, um nur zwei Beispiele zu nennen. Mit dem Deutschen Innenarchitektur Preis würdigt der BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten jährlich innovative Projekte, deren „innere Architektur“ herausragend konzipiert und umgesetzt sind und damit Vorbildcharakter besitzen. Dabei sollen die künstlerischen, sozialen und kulturellen Aspekte der Innenräume als Bestandteil der gebauten Umwelt herausgestellt werden. Anhand der ausgezeichneten Arbeiten soll gezeigt werden, welchen essenziellen Beitrag Innenarchitektinnen und Innenarchitekten zu den baukulturellen Zielen unserer Gesellschaft beitragen.

Der Wettbewerb findet nur alle vier Jahre statt. Alle in den Länderkammern eingetragenen Innenarchitekten können an dem Wettbewerb kostenfrei teilnehmen.

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