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Auch der Vatikan kauft diesen Kalender

Die Nepalhilfe Beilngries präsentiert die neueste Zusammenstellung von Himalayabildern. Der Erlös geht an Hilfsprojekte.

Peter Habeler präsentierte den neuen Kalender zusammen mit Ralf Petschl (links) und Manfred Lindner (rechts);
               Foto: Michael Rebele
Peter Habeler präsentierte den neuen Kalender zusammen mit Ralf Petschl (links) und Manfred Lindner (rechts); Foto: Michael Rebele

Beilngries.Der Besuch des österreichischen Extrembergsteigers Peter Habeler in Beilngries am 10. Oktober war ein willkommenes Ereignis, um dabei auch den noch druckfrischen neuen Kalender „Himalaya 2020“ vorzustellen. Dessen Verkaufserlös gehört seit 1997 zu einem festen Standbein, der über die Jahre immer umfassender gewordenen Hilfsprojekte in Nepal. Das betonte Ralf Petschl, Erster Vorsitzender der Nepalhilfe bei diesem Termin.

Umfassender sind aber auch die Auflagenzahl und das Versandgebiet des Kalenders geworden. Waren es 1997 noch 50 handgefertigte Exemplare, die man im Freundes- und Bekanntenkreis verkaufte, so steigerte sich die Zahl im Lauf der Jahre auf über 10000.

Nach wie vor von Bedeutung ist der angestrebte Verkaufserlös für den Wiederaufbau der Schulen, die beim Erdbeben 2015 zerstört wurden. Dieser wird demnächst beendet sein. Auch für den Unterhalt des Shaligram Kinderhauses in Lubhu wird das Geld dringend benötigt. Daher hilft jeder Kalender den Menschen direkt.

Der Kalender

  • Verkaufsstellen: Regensburg, Buchhandlung Pustet und DEZ, Buchhandlung Bücherwurm KÖWE-Center und Maximilianstr. 4, Beilngries: Buchladen Barbara Duft, Hauptstraße 21 und Touristikbüro; Berching: Cafe Mittelbach, Reichenauplatz; Dietfurt: Tourist Information im Rathaus; Parsberg Buchfink, Dr. Boecale-Straße 12, Plankstetten: Hofladen im Benediktinerkloster, Klosterplatz 1

Gleich geblieben sind die Bildgeber und darauf ist man stolz. Mit den renommierten Alpinisten Gerlinde Kaltenbrunner, Ralf Dujmovits und Hans Kammerlander sowie dem Foto- und Fernsehjournalisten Dieter Glogowski hat man ein Quartett gefunden, das in der Alpinszene und bei Naturfreunden einen wahrlich klangvollen Namen hat. Von der Auswahl der Bilder bis zum fertigen Produkt ist ein langer Weg. Den beschritt in diesem Jahr erstmals zweiter Vorsitzender Manfred Lindner, der all dies koordinierte.

In dem 43,5 x 40,5 cm großen Kalender, der aus Titelblatt, zwölf Monatsblättern und einem Infoblatt besteht, findet der Betrachter Impressionen der großartigen Natur, der Kultur und der Menschen des Himalaya. 17 Euro kostet er auch in diesem Jahr

Seine Abnehmer sind mittlerweile auf allen fünf Kontinenten zu finden. Chile und Dubai, Australien und der Vatikan, Georgien und Kanada finden sich in der Adressenliste.

Vom Einzelbesteller bis hin zu Unternehmen, die anstelle gängiger Präsente für ihre Kunden Kalender in größerer Anzahl ordern reicht die Palette – ein nachahmenswertes Engagement, wie die Verantwortlichen der Nepalhilfe sagen.

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