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Bis in die Morgenstunden gefeiert

Die China-Diplomatinnen glänzten bei ihrer Zusammenkunft mit Frohsinn und guten Ideen – mit Anton aus Tirol trat auch ein „Stargast“ auf.

„Stargast“ war Anton aus Tirol mit der Rollatoren-Tanzgruppe. Foto: ufb

Dietfurt.Zu den Gepflogenheiten des Dietfurter Faschings gehört nicht nur die Jahreskonferenz der China-Diplomaten (wir berichteten), sondern auch eine Zusammenkunft der China-Diplomatinnen. Bei letzterer zeigte die Damenwelt, dass auch sie Meister lustiger und origineller Ideen sind und es wie die Herren der Schöpfung verstehen, diplomatisch zu sein.

Zu ihrem Abend trafen sich die Diplomatinnen zunächst am Chinesenbrunnen. Diesmal nicht mit Zylinder. Präsidentin Traudl sprach heitere Grußworte und überreichte ihren Kolleginnen vom chinesischen Corps bezopfte Chinesen-Hüte.

Danach zog die weibliche Gesellschaft mit chinesischen Laternen durch die Altstadtgasse zum Drachenbrunnen, der bekanntlich ein Werk von Diplomatin Ut-Me-Üh ist. Vizepräsidentin Martina überraschte alle mit Fitnessgetränken zum Durchhalten für den bevorstehenden langen Abend. Zudem gab es Miniflyer mit chinesischen Lebensweisheiten. Nächstes Ziel war der historische Gasthof vor den Mauern der Stadt, wo ein festliches Essen wartete.

Eine exzellente Stärkung

Nach der exzellenten vitaminreichen Stärkung lauschte man mit Interesse den Ausführungen der „Beitlschneiderin“. Ihr positiver Bericht schuf die Grundlage für eine lange nächtliche Feier. Im Hinblick auf das chinesische Jahr des Pferdes, das vor kurzem begonnen hat, forderte die Damenwelt für Dietfurt einen „Rossmann“, gemeint war ein Drogeriemarkt.

Bei weiteren Wünschen und Anregungen tauchte plötzlich die Frage auf, weshalb die Diplomatinnen nicht mit einer eigenen Liste für die anstehende Stadtratswahl antreten. Ideen zum Umsetzen hätte man genug gehabt, ebenso einen Namen für die Gruppe: „Trau-Di“.

Ob er eine Anlehnung an den Namen der Präsidentin ist oder sich auf den Mut bezieht, den Kandidaten benötigen, war am Abend aber nicht zu erfahren. Zur Gestaltung und Finanzierung des Wahlkampfs hätte man das Geschick künstlerischer und geschäftstüchtiger Frauen aus dem Kreis der Diplomatinnen eingesetzt.

Hinzu kommt, dass die gesamte Gruppe bei verschiedenen Aktionen schon beachtliche Beträge eingenommen hat und guten Zwecken hat zukommen lassen. Auch mit Schauspielerischen Talenten wäre man gesegnet, um sich in Szene setzen zu können. Aber auch das Wahlprogramm hatte es in sich. Unter anderem wurde „freie Fahrt bei der Gartenabfallanlieferung für die Präsidentin“ gefordert.

Eine humorvolle Zusammenkunft

Die humorvollen Köstlichkeiten bei den Diplomatinnen hatten fast kein Ende. So gab es eine Tombola, bei der man unter anderem einen führerscheinfreien Roller (gemeint war ein Deo-Stift) gewinnen konnte.

Verschiedene Einlagen zum Beispiel mit Anton aus Tirol als Gaststar, oder ein Tanz mit Rollatoren sorgten für Lachkrämpfe. Den Verlauf des genüsslichen Beisammenseins rundeten Kaffee und von den Frauen gebackene Kuchen ab. Insgesamt gesehen stand das Diplomatinnen-Treffen der Zusammenkunft der Männer in nichts nach. Dies betrifft auch das späte Ende der Veranstaltung und den Nachhauseweg am frühen Morgen. (ufb)

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