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Weihnachtsmarkt

Bühnenprogramm wollte Einstimmung sein

Die MZ gestaltete am Sonntag 90 Minuten vor dem Rathaus in Neumarkt. Ein Musiker und das neue Christkind sorgten für Freude.
Von Lothar Röhrl

Immer wieder verrieten Kinder dem Christkind Lea Isabell auch, was sie sich zu Weihnachten wünschen. Foto: Lothar Röhrl
Immer wieder verrieten Kinder dem Christkind Lea Isabell auch, was sie sich zu Weihnachten wünschen. Foto: Lothar Röhrl

Neumarkt.Schade, dass diesen Blick nur Christkind Lea Isabell, Harfenist Michael David und Moderator Lothar Röhrl haben konnten: Langsam legte sich am Sonntag ab 16.30 Uhr die Nacht über den Neumarkter Weihnachtsmarkt. Und zunehmend schob sich die diesjährige Lichtergestaltung in der Budenstadt und den Fassaden der Häuser dahinter ins Blickfeld der drei Hauptpersonen des Beitrags der Mittelbayerischen. Mit Unterhaltung, für die Harfenist Michael David verantwortlich war, und mit Spannung – schließlich ging es um Karten für mehrere Gastspiele – wollte die Mittelbayerische für Einstimmung in die Adventszeit sorgen.

Auch das insgesamt zu schummrige Bühnenlicht konnte die zwei nicht daran hindern: Michael Davids Spiel ist auch was für die Augen. Foto: Lothar Röhrl
Auch das insgesamt zu schummrige Bühnenlicht konnte die zwei nicht daran hindern: Michael Davids Spiel ist auch was für die Augen. Foto: Lothar Röhrl

Der erste Advent ist traditionell das Datum für diesen Termin. Und wie seit mehr als 25 Jahren hat auch heuer Moderator Lothar Röhrl gespannt auf die Wettervorhersagen geschaut. Heuer war es mit Null Grad auf dem Thermometer ein wenig milder, als es sich bei einem flotten Nordwestwind angeführt hat. Von Schnee war im Gegensatz zu vor zwei Jahren und auch von Dauerregen im Vergleich zum Vorjahr war nichts zu sehen. Nichtsdestotrotz war bei Christkind, Harfenist und Moderator handschuhfrei angesagt. Richtig kalt wurde es den Dreien auch nicht.

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Was soll das Christkind bringen?

Vor allem Christkind Lea Isabell war ständig umlagert. Denn jedes Kind bekam zum einen was Süßes. Zum anderen wollte Lea Isabell wissen, was sich die Mädchen und Buben zu Weihnachten wünschen. Ein bisschen älter als die meisten dürfte damals ihre Lea Isabell schon gewesen sein. Aber die Eltern Petra und Dieter verrieten dem MZ-Moderator, dass vor gut zehn Jahren ihre Tochter beim Weihnachtsmarkt den Entschluss gefasst habe, mal Neumarkter Christkind sein zu wollen. Nur: Dazu musste sie erst 16 Jahre alt geworden sein.

Für Moderator Lothar Röhrl ist es eine schöne Aufgabe, jedes Jahr das neue Neumarkter Christkind zum MZ-Beitrag beim Weihnachtsmarkt zu begrüßen. Foto: Michael David
Für Moderator Lothar Röhrl ist es eine schöne Aufgabe, jedes Jahr das neue Neumarkter Christkind zum MZ-Beitrag beim Weihnachtsmarkt zu begrüßen. Foto: Michael David

Vor wenigen Wochen, als in der Mittelbayerischen die Suche nach dem Christkind 2019 veröffentlicht worden war, erinnerten sich die inzwischen 16-jährige Lia Isabell und die Eltern an den Wunsch von damals. „Okay Papa: Jetzt machen wir die Fotos“, habe seine Tochter gesagt, berichtete Dieter Gräbner dem Moderator und MZ-Redakteur Lothar Röhrl.

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Parallel ist Schule angesagt

Ein geduldiges Christkind hat Neumarkt in Lea Isabell heuer wieder einmal. Foto: Lothar Röhrl
Ein geduldiges Christkind hat Neumarkt in Lea Isabell heuer wieder einmal. Foto: Lothar Röhrl

Und es klappte: Die hübsche Zehntklasslerin aus dem Ostendorfer Gymnasium ist Christkind geworden. Mit einem souverän vorgetragenen Prolog startete sie am vergangenen Donnerstag in ihre vierwöchige Amtszeit. Sie gestattete auf Nachfrage auch einen Blick in ihren Terminkalender. Gut vier, fünf Auftritte pro Woche werde sie wohl haben. Und schon jetzt zeichne sich ab, dass ihr das Amt als Christkind sehr viele Freude bereiten werde. Auch wenn sie Anfang Dezember noch einige Schulaufgaben zu meistern habe.

Michael David zeigte, wie ein Profi mit Kälte fertig wird. Dabei sollten seine Finger doch schnell über die 47 Saiten seiner Harfe flitzen. Foto: Lothar Röhrl
Michael David zeigte, wie ein Profi mit Kälte fertig wird. Dabei sollten seine Finger doch schnell über die 47 Saiten seiner Harfe flitzen. Foto: Lothar Röhrl

Apropos Meister: Als solcher an der Harfe zeigte sich wieder einmal Michael David. Für diesen Weihnachtsmarktauftritt hatte David ausschließlich eigene Arrangements zusammengestellt. Deren gemeinsames Merkmal ist, dass sie nicht spezielle für Harfe komponiert worden sind. So arbeitete David beispielsweise Rolf Zuckowskis „In der Weihnachtsbäckerei“ oder das österreichische Weihnachtslied „Es wird so glei dumpa“ für Harfe um. Ähnlich war das etwa beim „Music Box Dancer“ von Frank Mills oder bei „Sweet Georgia Brown“, das Louis Armstrong weltbekannt gemacht hatte, der Fall. Als kleines Geschenk für den Moderator spielte David Dave Brubecks „Take Five“ in Harfe-Version von Michael David.

Gerne ließ sich Lea Isabell von den Eltern mit deren Kinder ablichten. Foto: Lothar Röhrl
Gerne ließ sich Lea Isabell von den Eltern mit deren Kinder ablichten. Foto: Lothar Röhrl

Außerdem wurde es im Verlauf des Beitrags auch noch spannend. Denn Christkind Lea Isabell zog die Gewinner der Verlosung von Konzertkarten.

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Rund um die Verlosung

  • Gewinner:

    Deren Namen werden aus Datenschutzgründen hier nicht veröffentlicht. Die Glücklichen werden telefonisch von der Redaktion informiert.

  • Preise:

    Es gab Tickets zu einigen Gastspielen im kommenden Jahr. So zu denen von Django Asül (15. Februar in Neumarkt), von Christine Eixenberger (6. März in Neumarkt), zum Neujahrskonzert des Lions-Clubs am 6. Januar (Reitstadel in Neumarkt) beziehungsweise zu den K3-Angeboten Miller the Killer (24. Januar im Turnerheim Neumarkt) und Lawaschkiri (1. Februar im Klostersaal).

  • Lachoffensive-Termine:

    Ebenfalls Karten bereitgestellt hatte die Lachoffensive aus Lupburg/Beratzhausen. Gewinner dürfen zu den Comedians Stefan und Erkan (11. Januar im Mehrzwecksaal Parsberg) sowie Ministerpräsidenten-Parodist Wolfgang Krebs (1. Februar im Mehrzwecksaal Seubersdorf). Weitere Lachoffensive-Termine sind Herbert und Schnipsi (2. Februar in der Tangrintelhalle/Hemau), das Trio „Knedl & Kraut“ (8. Februar Mehrzweckhalle Parsberg) und Markus Langner (Typenkabarett am 28. März im Zehentstadel Beratzhausen). Für all das gibt es noch Karten im Vorverkauf.

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