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Deining ehrt zwei gute Schüler

Bürgermeister Alois Scherer lobte die Leistungen der beiden an der Realschule in Neumarkt und in der Ausbildung.
Von Andreas Friedl

Die geehrten Jennifer Kord und Michael Seger mit den drei Bürgermeistern Alois Scherer, Peter Meier und Peter Hollweck  Foto: Andreas Friedl
Die geehrten Jennifer Kord und Michael Seger mit den drei Bürgermeistern Alois Scherer, Peter Meier und Peter Hollweck Foto: Andreas Friedl

Deining.Zu Beginn der jüngsten Gemeinderatssitzung erläuterte Bürgermeister Alois Scherer dem Gemeinderat die in der Kommune relevanten Veranstaltungen wie die Abnahme eines Leistungsabzeichens bei der Feuerwehr Deining, die Klärwärtertagung für den Landkreis oder den Martini-Ritt in Leutenbach. Weiter sprach das Gemeindeoberhaupt die zur Zeit laufenden Baumaßnahmen, wie beispielsweise die Rathauserweiterung, den Radwegebau von Siegenhofen zur Kräfft und die noch immer gesperrte Ortsdurchfahrt in Unterbuchfeld an. „Nach dem derzeitigen Stand kann Mitte Dezember in Unterbuchfeld die Staatsstraße 2220 wieder uneingeschränkt befahren werden.“

Sichtlich erfreut stellte Bürgermeister Scherer anschließend den ersten Tagesordnungspunkt „Ehrung eines erfolgreichen Berufsschulabsolventen und einer Schülerin vor“. Ausführlich erläuterte er dabei die Leistung der 17-jährigen Jennifer Kord aus Deining, die im Sommer dieses Jahres mit einem Notendurchschnitt von 1,92 den betriebswirtschaftlichen Zweig an der Realschule in Neumarkt absolviert hat und nun die Fachoberschule besucht. „Sie hat eine tolle Grundlage für ihren Beruf geschaffen.“

Mit Michael Seger aus Deining gratulierte Alois Scherer einen Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechniker für dessen Leistung beim Abschluss Ausbildungszeit. „Er hat die Berufsschule, die er in München absolvieren musste, als Drittbester in Bayern und als Bester im Bereich Niederbayern/Oberpfalz abgeschlossen.“ Scherer überreichte unter dem Beifall der Gemeinderäte und der Zuhörer kleine Geschenke an die Beiden.

Sieben Bauplätze geplant

Ein „kleines Geschenk“ gab es auch beim Beratungspunkt für Oberbuchfeld. Zumindest wurden durch den einstimmigen Beschluss die gesetzlichen Vorgaben für ein kleines Baugebiet in Oberbuchfeld geschaffen. Dieses Baugebiet für Wohnhäuser, sechs Parzellen und ein weiterer Bauplatz, soll am östlichen Ortsrand von Oberbuchfeld entstehen.

Termine

  • Gemeinderat:

    Die nächste Sitzung findet am 10. Dezember statt.

  • Bürgerversammlungen:

    Am Dienstag, 26. November, ist Bürgerversammlung in der „Bude“ in Siegenhofen, am Donnerstag, 28. November, im Feuerwehrhaus in Oberbuchfeld, am Dienstag, 3. Dezember, im Gasthaus Distler in Waltersberg sowie am Mittwoch, 4. Dezember, im Feuerwehrhaus in Mittersthal.

Nachdem Bürgermeister Scherer die kleineren Einwände von Behörden oder Institutionen zur Änderung des Flächennutzungsplans, wie beispielsweise des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege hinsichtlich möglicher Funde von Bodenschätzen, des Wasserwirtschaftsamts Regensburg in Bezug auf die Ableitung des Oberflächenwassers oder den Hinweis des Bunds Naturschutz auf sorgsamen Umgang mit Grund und Boden vorgetragen hatte, kamen mehrere Anfragen der Räte. So hätte sich Gaby Feierler-Egner eine besserer Vorinformation zum Projekt gewünscht. Weiter brachten sich ihre Kollegen Helmut Meier, Josef Weidinger und 3. Bürgermeister Peter Hollweck mit kleinen Nachfragen ein.

Gebühren werden neu berechnet

In einem weiteren Beratungspunkt befasste sich das Gremium mit der „Überrechnung der Beitrags- und Gebührenkalkulation für die Abwasserent- und Wassersorgung“. Dazu der Bürgermeister: „Diese Angelegenheiten wurden seit einiger Zeit nicht mehr überrechnet. Dies soll nun aber umgesetzt werden.“ Laut Aussage von Scherer habe das Büro „Schneider & Zajontz“ aus Greding für das Vorhaben ein Angebot in Höhe von 5900 Euro abgegeben. Aufgrund einer Nachfrage von Gemeinderat Werner Keckl stellte sich heraus, dass dieses Angebot das Wirtschaftlichste gewesen ist. Die weiteren Angebote dafür, so Scherer, lagen um „Einiges“ darüber.

Dass sich die Jahreszeit des Bauens dem Ende zuneigt, zeigte sich auch bei den Bauvorhaben. Die Verwaltung legte in der Sitzung nur zwei Projekte vor. Der Gemeinderat gab in beiden Fällen „grünes Licht“.

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