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Die Deininger feierten wieder Fasching

Nach einem Jahr Abstinenz wegen Personalmangels fand heuer wieder ein Faschingsumzug statt. 17 Gruppen nahmen daran teil.
Von Andreas Friedl

Der Deininger Elferrat mit seiner Narrenkappe. Foto: Friedl
Der Deininger Elferrat mit seiner Narrenkappe. Foto: Friedl

Deining.Nach einem Jahr Pause wegen Personalproblemen war es gestern wieder soweit. In Deining fand der Faschingsumzug statt. Das Deininger Narrenvolk, allen voran der Elferrat und der Faschingsverein, hatten alles Denkbare gemacht, dass es in diesem Jahr wieder zu diesem gesellschaftlichen Höhepunkt kam, und das mit aller Vehemenz.

So freuten sich Carina Götz und Sandra Vögeler vom Elferrat: „In diesem Jahr sind mehr Gruppen dabei als beim letzten Umzug im Jahr 2018.“ Pünktlich um 12.91 Uhr Deininger Ortszeit gab die Blaskapelle Deining beim Zug der 17 Gruppen, die sich in der Leutenbacher Straße aufgestellt hatten, den Startschuss, dem sich eine Menge Kinder mit Betreuungspersonal des Kindergartens St. Josef anschloss. Das Motto heuer war „Unterwasserwelt“ mit Quallen und diversen Meerestieren. Diesen Tross folgten in einer Pferdekutsche die königlichen Hoheiten, Vanessa I. und ihr Prinzgemahl Christian II..

In unserer Bildergalerie sehen Sie weitere Schnappschüsse aus Deining:

Deining: 17 Gruppen beim Faschingsumzug

Unter dem Beifall der sehr vielen Zuschauer, die den Umzug säumten, waren beispielsweise der Elferrat mit der überdimensionalen Narrenkappe, der Verein für Gartenbau für Landespflege mit einer Blumenwiese, Fußballer des 1. FC Deining und eine weitere Fußgruppe, die sich über die „Bon-Pflicht“ so ihre Gedanken machte und als „Sandwich-Bon-Zettel“ auftraten. Keine Angst mussten die Zuschauer von den „Wilden Tieren“ des Tennisverein Deining haben, so wie von den Maschkerern des Ski-Club Mittersthal. „Wir bedanken uns bei Andi Scheuer, dass wir keine Maut zahlen müssen“, sagte die „Fliegenden Holländer“ mit ihrem Wohnwagengespann. Natürlich blieb auch der geplante Edeka-Markt nicht unerwähnt. Diese Gruppe nahm den Lebensraum des Bibers auf ihre Fahnen.

Burschen forderten Freibier for Future

Die Fußballer des 1. FC Deining waren auch vertreten. Foto: Friedl
Die Fußballer des 1. FC Deining waren auch vertreten. Foto: Friedl

Weiter nahm auch der Stamm der Indianer aus Siegenhofen am Zug teil: „Der Stamm wird immer größer.“ Angelehnt an Greta Thunbergs Thema „Fridays für Future“ war der Burschenverein aus Oberbuchfeld der Meinung „Freibier for Future“. Auch ein Bierkasten einer Neumarkter Brauerei durfte nicht fehlen. Neben kleinen „Verfehlungen“ in Deining, war das Hauptthema beim anschließenden Derblecken auf der Bühne in der Ortsmitte die anstehende Kommunalwahl, bei der jeder der drei Bürgermeisterkandidaten wie die vier Listen, äußerst humorvoll auf den Arm genommen wurden, und so manche „Empfehlung“ mit auf den Weg bekamen.

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