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BERCHING

Die etwas andere Krimi-Lesung

Mysteriöse Kriminalfälle wurden am Samstag in der Ladies Crime Nacht geheimnisvoll gelöst.
von Barbara Blaser

Die sechs Autorinnen mit ihren Werken Foto: ubb
Die sechs Autorinnen mit ihren Werken Foto: ubb

BERCHING.Auf ein neues Terrain wagten sich Gerlinde Delacroix und Barbara Großmann bei der Kriminacht in Berching. Die Farben schwarz-rot dominierten bei den Protagonisten. Sechs Autorinnen kamen nach Berching und stellten Auszüge ihrer Arbeiten vor.

Wie unterschiedlich Krimiromane sein können, davon konnten sich die zahlreich erschienen Gäste ein Bild machen. Spannend, humorvoll, geistreich, mit außergewöhnlichen Ideen und Schauplätzen oder überraschenden Motiven, waren die Grundzüge der Romane. Jede Autorin hatte sechs Minuten Zeit, ihre mörderischen Qualifikationen vorzustellen.

Jacqueline Lochmüller bildete den Auftakt mit ihrem Buch „Blackwood Castle“. Die gelernte Bürokauffrau schreibt Krimis, Thriller und Erotik. Martina Schmid hat schon im Jugendalter angefangen zu schreiben. Nach einer längeren Pause hat sie das „Schreib-Virus“ wieder gepackt. Sie liebt Tiere und die Natur. Dort findet sie Muse und Ideen, auch für ihren Oberbayern-Krimi „Herrschaftszeiten!“. Ursula Schmid-Spreer stellte einen Roman vor, der nach Irland entführt. Lustige Pointen von der Kuh Rachel, die mit Lockenwickler und Nagellack verschönert wurde, fanden bei den humorvollen Krimigästen Applaus. Zwischen den Lesungen gab es passende Musik von Daniele Wittl und Melissa Hüttner auf irischer Flöte, Klarinette, Steirischer und Klavier.

Carmen Mayer moderierte den Krimi-Abend und stellte die Autorinnen vor. Sie schreibt neben Kurzgeschichten und Mundart-Theaterstücken hauptsächlich Krimis und historische Romane. Die nächsten sechs Minuten gehörten Rosemarie Benke-Bursian. Sie ist promovierte Biologin und freiberufliche Journalistin und Autorin. Janet Clark ist Getrieben von dem unbedingten Wunsch, ihren Teil zu leisten, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Ein spannender Krimiabend verging viel zu schnell. Gerlinde Delacroix hatte ein besonderes Gastgeschenk, das vielleicht als Tatwaffe in einem der nächsten Krimi eine Rolle spielt - ein Orangenmesser.

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