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Konzerte

Diese Musik beeindruckte am Altstadtfest

Auf den Bühnen in der Neumarkter Innenstadt gab es bekannte Gesichter und Neulinge zu sehen. Wir stellen acht Bands vor.
Von Lothar Röhrl

Conclusion-Sänger und -Stimmungsmacher Berti Sellner kletterte von der Klostertor-Bühne. Fotos: Lothar Röhrl
Conclusion-Sänger und -Stimmungsmacher Berti Sellner kletterte von der Klostertor-Bühne. Fotos: Lothar Röhrl

Neumarkt.MZ-Redaktuer Lothar Röhrl hat sich am Freitag und Samstag einige Bands und Solisten des Neumarkter Altstadtfests für kurze Eindrücke ausgesucht.

Tanquoray: Hammer hoch drei aus Amberg

Tanquoray Fotos: Lothar Röhrl
Tanquoray Fotos: Lothar Röhrl

Man nehme drei spielfreudige Könner – und schon ist ein Hammer-Act perfekt: Toby „The Cosmic Pope“ Mayerl am Piano, , Michael „Michon“ Deiml am Schlagzeug sowie mit Ashonte „Dolo“ Lee am Mikrofon ein Naturereignis der besonderen Sorte. Die Amberger Profis wandelten Pop-Hits in reinrassige Soulrock-Nummern oder spannende Sound-Collagen um.

Toni Hertz Band bot Schlagerspaß pur

Toni Hertz Band Fotos: Lothar Röhrl
Toni Hertz Band Fotos: Lothar Röhrl

Wie Schlager klingt, der sich einerseits selbst auf den Arm nimmt und andererseits eine Liebeserklärung an diese Musikrichtung ist, zeigten Dr. Achim Silberhorn und seine Mitstreiter (fast alle von Midlife Greisis). Eigenkompositionen wie das urige „Pizza“-Lied sowie deutsche Spaßversionen von Pop-Songs aus den 70ern forderten viele zum Mitswingen und Tanzen auf.

Das war am Samstag beim Altstadtfest in Neumarkt l

2’e.m.: Lobenswerter Mut zu Eigenem

2’e.m. Fotos: Lothar Röhrl
2’e.m. Fotos: Lothar Röhrl

Was steckt hinter dem Namen „2’e.m.“? Ganz einfach: Zwei, die früher bei den Exklamation Markers gespielt haben. Peter Weigl (Multiinstrumentalist) und Gitarrist Florian Zucker machen als dieses Duo weiter. Oft lange, ruhige Songs – mal mit englischem Text, mal ohne. Und alles als Eigenkompositionen: Beim Auftritt spielten die Berchinger ihr neues Album „Ripples“.


Mr. Jones und viele Songs übers Leben

Mr. Jones Fotos: Lothar Röhrl
Mr. Jones Fotos: Lothar Röhrl

Er nennt sich Mr. Jones; vom Äußeren und der Länge der in bayerischem Zungenschlag gehaltenen Anmoderationen seiner Songs erinnert er frappierend an Fredl Fesl. Nicht viele hatten den richtigen Riecher, einem sehr authentischen Liedermacher zuhören zu können. Covers starker Songs unbekannter Songwriter rundeten alles ab.

Diese Bands waren außerdem zu sehen:

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Verena Eder zeigte, wie Soul sein sollte

Verena Eder  Fotos: Lothar Röhrl
Verena Eder Fotos: Lothar Röhrl

Sie hat eine geschulte und für Soul bestens geeignete Stimme und außerdem kann sie sich vortrefflich bewegen: Verena Eder. Die Neumarkterin hatte mal wieder ihre Freunde aus Hannover, die Band Jambo, für einen Auftritt am Neumarkter Fest begeistern können. Begeisternd war auch die Mischung von „Sultans of Swing“ (Dire Straits) bis „I’m so excited“ (Pointer Sisters).

Bernhard Lehmeier, der singende Stadtrat

Bernhard Lehmeier Fotos: Lothar Röhrl
Bernhard Lehmeier Fotos: Lothar Röhrl

Bernhard Lehmeier hat vielleicht den Anfang einer neuen Tradition beim Altstadtfest gemacht: Stadträte auf der Bühne? Die Frage, ob da jeder eine gute Figur machen würde, bleibt aber wohl unbeantwortet. Lehmeier traute sich bei der Band „Hotel California“ für zwei Nummern ans Mikrofon. Die Band aus dem Hemauer Raum kam ihren Idolen von den Eagles erfreulich nahe.

Veranstaltung

Geschichten vom Neumarkter Altstadtfest

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Nightline gut, aber die Kombo war zu laut

Nightline Fotos: Lothar Röhrl
Nightline Fotos: Lothar Röhrl

Wer am Regler eines Tonpultes sitzt, wird es nie allen Recht machen. Zu laut oder zu leise – zwischen diesen Extremen schwankt das Urteil über ihre Arbeit. Es gibt bei jedem solcher Feste die Diskussion: Ist es mehr ein Musikfest oder mehr ein Treffpunkt? Diese Konfliktsituation zeigte sich deutlich bei Nightline. Wer gemütlich zu Abend essen wollte, war am Rathaus am falschen Ort.

Pfalzgrafen: U-Musik im doppelten Sinn

Pfalzgrafen Fotos: Lothar Röhrl
Pfalzgrafen Fotos: Lothar Röhrl

Es muss nicht immer Stromgitarren-Musik auf dieser Bühne sein. Das Quintett „Die Pfalzgrafen“ zeigten mit viel Gebläse einigen Spielwitz: etwa einen Cha-Cha mit ins Bayerische übersetztem Text. Hans Hofbauer und Co. sind eine Garantie für Unterhaltung. Auch im wahrsten Sinn des Wortes: Sie ratschen sehr gerne mit den Zuhörern.

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