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Neumarkt
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Kirche

Distler-Nachfolge noch unklar

Laut Dekanat Neumarkt kann es noch dauern, bis feststeht, wer der neue Dekan ist. Die Entscheidung liegt beim Bischof.

Noch ist nicht klar, wer der Nachfolger von Monsignore Richard Distler wird. Archivfoto: Gaupp

Neumarkt.Dekanatsreferent Christian Schrödl hat sich in einer Pressemitteilung zu der Frage geäußert, wann es denn für das Dekanat Neumarkt einen neuen Dekan gebe. Nach dem Dekanatsstatut ernenne der Bischof den Dekan für eine Amtszeit von sechs Jahren. Eine Wahl durch ein bestimmtes Gremium oder eine bestimmte Personengruppe erfolge dabei nicht, heißt es in der Mitteilung. Dekan könne werden, wer mindestens zehn Jahre Priester ist und einen hauptberuflichen Dienst im Dekanat Neumarkt ausübt.

Der aktuelle Stand: Anfang Dezember habe das Generalvikariat in Eichstätt das Verfahren zur Wiederbesetzung der Stelle eingeleitet. Zunächst habe man von den Geistlichen, pastoralen Mitarbeitern sowie vom Vorstand des Dekanatsrats ein Votum eingeholt. Die genannten Personengruppen seien aufgefordert worden, bis zu drei Priester für das Amt des Dekans vorzuschlagen. Die Voten seien im Dekanatsbüro gesammelt und am Donnerstag an das Bischöfliche Sekretariat weiter geleitet worden. Der Bischof werde sie in seine Entscheidung einfließen lassen.

Da derzeit für insgesamt sechs Dekanate ein Dekan bestellt werde, rechne man mit einer gemeinsamen Veröffentlichung der Ernennungen. Dies könne zwar noch eine Weile dauern – aber vielleicht wisse man in den kommenden Wochen schon genauer Bescheid, schreibt Schrödl.

In der Pressemitteilung werden noch weitere Themen angesprochen. Unter anderem würden die Pfarrbüros, Kirchenverwaltungen und kirchlichen Kindergärten derzeit mit den Dekanatsbüros Neumarkt und Habsberg intensiv an einem Verfahren arbeiten, das dem besonderen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor (sexuellem) Missbrauch diene: Alle arbeitsvertraglich bei den Kirchenstiftungen beschäftigten Mitarbeiter würden ein erweitertes Führungszeugnis an das Dekanatsbüro Habsberg schicken, das dort geprüft und verwaltet werde. In diesem Dokument werde bestätigt, dass der Mitarbeiter im Kindergarten, im Pfarrbüro oder in der Sakristei nicht einschlägig vorbestraft ist.

Das Generalvikariat in Eichstätt habe die Kirchenstiftungen schon vor geraumer Zeit zu einem solchen Verfahren aufgefordert. 2017/18 werde es nun in den Dekanaten Neumarkt und Habsberg umgesetzt.

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