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Fairytales und schwebende Tenöre

In einem Domizil, das wirklich eine Wucht ist, wurde eine wunderbare Ballnacht gefeiert. Die Musiker verwöhnten das Publikum.
Von Georg Lenz

Die Jungmusiker begeisterten mit der lustigen Einlage „Schwebende Tenöre“Foto: Lenz

BREITENBRUNN. Ein herrliches „Brillant-Feuerwerk nach Noten“ hat die Breitenbrunner Blaskapelle beim glanzvollen Musikerball im Lehnersaal abgebrannt.

Dabei zogen sowohl die Extra-Band „Funky Brothers“ als auch die „Blech-Breit-Sounders“ alle Register ihres vielseitigen Könnens. Die Musiker verwöhnten das überaus zahlreiche und gutgelaunte und zumeist auch phantasievoll kostümierte Publikum nach allen Regeln der Kunst. Auch die tanzbegeisterten Narren und die Musiker selbst kamen bei dem Nonstop-Stimmungs-Mix voll auf ihre Kosten.

Das Repertoire bei dem FaschingsBall reichte dabei von altbekannten Schlagern, Evergreens und beliebten „Ohrwürmern“ bis hin zu top-aktuellen-Hits. Die „Funky-Brothers“ verlegten sich zu später Stunde zudem hauptsächlich auf Funk-und Soul- Rhythmen. Die Saxophonistin Kristina Dirigl stellte einmal mehr auch ihre beachtlichen gesanglichen Qualitäten unter Beweis, während auch Uwe Gebehenne und Christine Römer sowie Martin Metschl als gesanglich zu der erfolgreichen Ballnacht erheblich beitrugen.

Bei soviel Spaß und Gaudi wollten natürlich auch die Hoheiten vom närrischen Dreigestirn in der Faschingshochburg nicht fehlen. Seine Tollität Prinz Florian II., ihre Lieblichkeit Prinzessin Michaela II. und Hofmarschall „Hartl“ freuten sich mit der Blaskapelle über deren neues Domizil, das wirklich eine „Wucht“ sei.

Beim grandiosen Herbstkonzert hätten die Akteure der Blaskapelle wegen der heißen, ungünstig positionierten Scheinwerfer schweißtreibende Schwerstarbeit verrichten müssen, aber trotz „Sonnenbrand“ dennoch eine bravouröse Leistung geboten. Beim Neujahrsanspielen seien die Temperaturen zwar durchaus erträglich gewesen, dafür aber der Hunger allmählich schwer im Magen gelegen.

Erst eine „SOS“-Aktion der Dirigenten-“Mama“ mit leckeren Wurstsemmeln habe auch diese Situation gerettet. Ein weiteres Dilemma entstand dann allerdings, als beim Schnapseln unversehens die geeigneten Gläser fehlten und deshalb der Griff zur Flasche als einzige Lösung unvermeidlich war.

Als echte Augenweide in der rauschenden Ballnacht erwies sich auch die bezaubernde Prinzengarde, die sich diesmal nach ihrem Motto „Fairytale“ als märchenhafte Grazien elfengleich über das Parkett bewegten. Auch beim traditionellen Gardemarsch gaben die bildhübschen Garde-Mädels eine tolle Figur ab, ebenso das Prinzenpaar beim Ehrentanz.

Die Jungbläser hatten sich mit ihrer Einlage der „drei im Notenhimmel schwebenden Tenöre“ ebenfalls einen besonderen „Hingucker“ einfallen lassen und ernteten dafür verdienten Applaus.

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