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Feuerwehr ist Thema im Gemeinderat

Für die Feuerwehr Oberbuchfeld im Zusammenhang mit dem Feuerwehrbedarfsplan ein neues Fahrzeug angeschafft.

Die Feuerwehr Oberbuchfeld wird mit einem neuen Fahrzeug ausgestattet. Archivfoto: Sippl
Die Feuerwehr Oberbuchfeld wird mit einem neuen Fahrzeug ausgestattet. Archivfoto: Sippl

Deining.Erster Beratungspunkt in der jüngsten Gemeinderatssitzung war die Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für die Feuerwehr Oberbuchfeld im Zusammenhang mit dem Feuerwehrbedarfsplan, der auch die Feuerwehrführungskräfte der Feuerwehr Deining zu einem Besuch der Gemeinderatssitzung veranlasste.

Wie Bürgermeister Alois Scherer im Zusammenhang mit dem Feuerwehrbedarfsplan ausführte, muss nach den neuesten gesetzlichen Regelungen bei einem schweren Wohnungsbrand ein wasserführendes Feuerwehreinsatzfahrzeug mit vier Pressluftatmern und einer vierteiligen Steckleiter spätestens zehn Minuten nach der Meldung des Ereignisses am Einsatzort sein.

„Die zehnminütige Frist kann von der Stützpunktfeuerwehr für die Orte der früheren Gemeinde Oberbuchfeld nicht gewährleistet werden. Aus diesem Grund sollte in Oberbuchfeld ein Fahrzeug mit den vorgenannten Kriterien beschafft werden“, so die Aussage des Rathauschefs. So muss laut Scherer ein Feuerwehrbedarfsplan erstellt werden, um die Vorgaben zu erfüllen.

Einstimmig war dann das Gremium nach Wortbeiträgen oder Fragen von Peter Hollweck, Thomas Meier, Helmut Meier, Gaby Feierler-Egner und Axel Nährig der Meinung, dass das wirtschaftlich günstigste Angebot in Höhe von 8300 Euro angenommen werden kann. Der nächste Punkt befasste sich ebenfalls mit der Feuerwehr. Hier ging es um die Versetzung der immer noch genutzten Feuerwehrsirene in Großalfalterbach, die sich bis dato auf einem Privatgrundstück befindet und auf das Dach des Mehrzweckgebäudes versetzt werden soll.

Scherer: „Die neue Sirene, die auch mit Akkus betrieben werden kann, verfügt über eine Leistung von 1200 Watt und befindet sich etwa 2,5 Meter an einem Mast über dem Dachfirst.“ Ohne Gegenstimmen war das Gremium der Meinung, dass diesem Projekt zum Preis von 11 549 Euro zugestimmt werden kann.

Zum Tagesordnungspunkt „Waldumbau für das Ökokonto“, der ebenfalls einstimmig verabschiedet wurde, führte Scherer aus: „Die Gemeinde hat diverse eigene und zugekaufte Waldflüchen für den Ökoumbau vorgesehen. Die Fichten-Monokulturen werden in Laubmischwälder umgebaut. Dazu werden 80 Prozent des in aller Regel hiebriefen Bestandes entfernt und durch Laubbäume ersetzt. Diese aufgewerteten Flächen können in das Ökokataster einfließen. Die Ökopunkte können als Ausgleich für diverse Baumaßnahmen verwendet werden.“

So werden diese Maßnahmen auf fünf Flächen von insgesamt gut zwei Hektar fachlich vom Forstamt Neumarkt begleitet und von der Waldbauernvereinigung Berching/Neumarkt zum Preis von 41 000 Euro erledigt, wobei durch den Verkauf des abgeschlagenen Waldes etwa 20 000 Euro ins Gemeindesäckel zurückfließen. (naf)

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