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Finanzspritze für Neumarkts Gotteshaus

Die Gemeinde Deining bezuschusst die Sanierung der Christuskirche mit 5000 Euro. Der Neubau der Kita steht bevor.
Von Andreas Friedl

Die evangelische Christuskirche in Neumarkt wird saniert. Foto: Gemeinde Deining, Alois Scherer
Die evangelische Christuskirche in Neumarkt wird saniert. Foto: Gemeinde Deining, Alois Scherer

Deining.Bevor bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend vom Gremium näher in die örtlichen Themen eingestiegen wurde, zeigte erster Bürgermeister Alois Scherer Bilder von den aktuellsten Terminen und Vorhaben wie beispielsweise Faschingsbällen und dem Baubeginn für die neue Kita und Wohnungen für sozialschwache Personen in der Schloßstraße.

Der erste offizielle Teil der Gemeinderatssitzung bestand aus Informationen zur Haushaltsentwicklung für das vergangene Jahr und der Ausblick für 2020. Nach Auskunft von Bürgermeister Scherer betrug für 2019 der Verwaltungshaushalt 8,8 Millionen und der Vermögenshaushalt acht Millionen Euro. Zudem gab es Investitionen in Höhe von 7,4 Millionen Euro. „Der Gesamthaushalt betrug 16,8 Millionen Euro. Im Ansatz waren 17,7 Mio. veranschlagt. Aufgrund von Verschiebungen im Baubereich konnte die ursprünglich geplante Investitionssumme nicht erreicht werden“, so Scherer.

Viel Geld zu Verfügung

Seinen weiteren Angaben zufolge, betrugen die Gewerbesteuereinnahmen 1 362 000 und die Einkommensteuerbeteiligungen etwas über 2,6 Millionen sowie die Schlüsselzuweisungen etwa 1,5 Millionen Euro. Sichtbar zufrieden waren die Gemeinderatsmitglieder, als Scherer wissen ließ: „Die wichtigste Zahl im Haushalt ist die freie Finanzspange, die mit 2,4 Mio. Euro nach wie vor relativ hoch ist, was von einem guten Wirtschaften zeugt.“

Durch dieses positive Ergebnis wurde ein Grundstock für viele Investitionen in diesem Jahr gelegt, fügte Scherer an und erläuterte kurz die großen Vorhaben, wie unter anderem die Erschließung des Baugebietes, Bauabschnitt 17 am Oberbuchfelder Weg, die Baugebiete Oberbuchfeld-Ost und Mittersthal, Sanierung der Kläranlage, sowie den Neubau der Kita.

Weitere Themen

  • Verschuldung:

    Die Verschuldung der Gemeinde Deining konnte auf 525 000 Euro reduziert werden, was eine Pro-Kopf-Verschuldung von 107 Euro bedeutet. Die finanziellen Rücklagen der Gemeinde betragen nun knapp 2,5 Mio. Euro.

  • Bauvorhaben:

    Von den Gemeinderäten wurden 18 Bauvorhaben, unter anderem der Umbau, beziehungsweise die Sanierung der gemeindlichen Kläranlage genehmigt.

Deininger gehen in Neumarkt in die Kirche

Nächster Tagesordnungspunkt, der ohne Gegenstimme über die Bühne ging, war die Bezuschussung von Sanierungsmaßnahmen der evangelischen Christuskirche in Neumarkt. Grund für diese überörtliche Förderung sei die Tatsache, dass etwa 500 Bürger aus Deining evangelischen Glaubens sind und mit weiteren Orten die Pfarrgemeinde Neumarkt bilden. Der Gemeinderat schloss sich dem Vorschlag von Scherer an, dass diese insgesamt veranschlagte Sanierung der Christuskirche von 3,3 Millionen Euro mit einem Betrag von 5000 Euro unterstützt werden soll. In diesem Zusammenhang erwähnte der Rathauschef, das hier die Kirchengemeinde selbst 1,6 Millionen Euro aufzubringen habe.

Dritter Tagesordnungspunkt war die Zuteilung eines Straßennamens für eine Straße im Baugebiet Oberbuchfeld-Ost, die von der Günchinger Straße ins Baugebiet führt: „Die Straße soll künftig den Namen Bürgermeister-Stiegler-Straße tragen. Thomas Stiegler war der letzte Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Oberbuchfeld. Er übte das Amt von 1960 bis zu seinem Tod am 15. Juni 1975 aus. Er hat sich aufgrund seiner Tätigkeiten außergewöhnlich verdient gemacht“ sagte Scherer und führte hier die von Stiegler durchgeführten Projekte, wie der Bau der Wasserversorgung und Erschließung von Baugebieten an.

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