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Freistaat Bayern und Landkreis Neumarkt ehren Feldgeschworenen-Jubilare

Der Freistaat Bayern und der Landkreis Neumarkt ehren traditionell alljährlich die Feldgeschworenen

Der Landrat, der neue Vermessungsamtsdirektor und einige Abteilungsleiter im Landratsamt gaben den Feldgeschworenen die Ehre. Foto: Hahn
Der Landrat, der neue Vermessungsamtsdirektor und einige Abteilungsleiter im Landratsamt gaben den Feldgeschworenen die Ehre. Foto: Hahn

NEUMARKT.Jubilare. „Sie sind ein wahres Aushängeschild für ein vorbildliches gesellschaftliches Engagement und ein wichtiges Bindeglied zwischen Staat und Bürgerschaft. Unser Staat bleibt dank ihrer wertvollen Arbeit, auch bei hoheitlichen Aufgaben, in engem Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern“, sagte Landrat Willibald Gailler zu den sieben Jubilaren im Jahre 2017. „Als örtlich angesehene, von den Gemeinden vorgeschlagene und auf Lebenszeit vereidigte Vertrauenspersonen tragen sie wesentlich dazu bei, Grenzstreitigkeiten und Nachbarzwist zu vermeiden“, so der Landrat weiter, der die Ehrung im Namen des Finanzministers vornahm. Der neue Chef im Vermessungsamt, Direktor Ludwig Seger würdigte die Arbeit ebenfalls: „Ohne ihre Arbeit, ohne ihre Kenntnis der Menschen, könnten wir kaum etwas durchbringen, vor allem nicht in der vorgegeben Zeit.“ Seger würdigte die 600 Jahre alte bayerische Tradition, die oft nach dem gemeinsamen Abfahren der Gemeindegrenze für die Neuen mit einem Apfel und einer kleinen „Watschn“ zur Vereidigung abläuft. Aber auch das hinwerfen auf einen freigelegten Grenzstein dient manchmal dazu, den neuen Feldgeschworenen daran zu erinnern: Das ist dein Stein, hier ist deine Flur. Dass vor zwei Jahren die Unesco die Feldgeschworenen zum Weltkulturerbe erhoben hat, zeigt die Wichtigkeit der Arbeit. In Anwesenheit einiger Bürgermeister wurden Franz Meier und Albert Böhm (beide aus Schnuffenhofen, Gemeinde Seubersdorf) und Konrad Schön sowie Richard Soderer (beide aus Eichenhofen, ebenfalls Gemeinde Seubersdorf) für 50 Jahre Ehrenamt mit Urkunde, mit Buch und mit einer Aufnahme ihre Heimatgemeinde geehrt. Für 40 Jahre wurden Ernst Gerner aus Mörsdorf (Stadt Freystadt) und Hermann Hinz aus Sulzbürg (Mühlhausen) ebenfalls mit Urkunde und Buch geehrt. Josef Walter aus Degerndorf (Gemeinde Lupburg) wurde für 25 Jahre als Feldgeschworener geehrt. (ngh)

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